Von Thurmansbang über Schloss Englburg zum Diebstein

Der Lohstampfbach.

Der Lohstampfbach.

Diesmal habe ich in die aussichtsreiche Wandertour viel Abwechslung reingepackt: einen Aussichtsturm, wunderschöne Mischwälder, Felsen, idyllische Täler mit sanftem Geplätscher und tolle Ausblicke auf die drei Burgen Saldenburg, Englburg und Fürstenstein. Der Diebstein und der Waldweiher lassen am Ende noch einmal so richtig den Wanderflow aufkommen.

Die Wanderung beginnt am Skilift. Am Besten geht man rückwärts, dann sieht man die Saldenburg.

Blick auf die Saldenburg am Anfang der Tour.

Blick auf die Saldenburg am Anfang der Tour. Das ist ein Frühlingsfoto, deshalb ist noch nichts grün.

Der Weg führt auf einem winzigen Teersträßlein mal eben, mal ansteigend in schattigem Mischwald dahin.

Waldstraße am Anfang der Wanderung.

Waldstraße am Anfang der Wanderung.

Kiefern, Buchen, Tannen und Fichten bilden das Gerüst, das gen Himmel strebt, Walderdbeeren und Waldsauerklee kauern am Boden. Die zwitschernden Vögel sind irgendwo dazwischen und rechts tief unten plätschert eine Zuleitung zu Fischteichen. Immer wieder kann man auf Bänken rasten.

Nach 900 Meter endet der Teerbelag und ich stiefle auf einem schönen Waldweg zum Ochsenstiegl.

Auf geht´s zum Aussichtsturm von Thurmansbang!

Auf geht´s zum Aussichtsturm von Thurmansbang!

Noch eine Felsgruppe umrundet und ich stehe vor dem Aussichtsturm, den ich tapfer erklimme.

Der Aussichtsturm gewährt fast einen Rundum-Blick, nur von Bäumen unterbrochen:

Richtung Rachel

Blick zum Rachel vom Aussichtsturm am Ochsenstiegl.

Blick zum höchsten Berg des Nationalparks: der Rachel im Inneren Bayerischen Wald.

Richtung Aschenstein / Geißlstein

Blick zum Aschenstein / Geißlstein.

Blick zum Aschenstein / Geißlstein. Ist zwar nur ca. 900 Meter hoch, aber wenn man von Zenting losgeht, haben die Wadeln 500 Höhenmeter überwunden.

Richtung Schloss Englburg und Fürstenstein und nach Österreich.

Schloss Fürstenstein fest im Blick.

Schloss Fürstenstein fest im diesigen Blick.

Welche Himmelsrichtung jeweils dazu gehört, weiß ich nur ungefähr. Deshalb lasse ich es bleiben.

Am Fuß des Turms wachsen Holunderbüsche und Heidelbeersträucher. Insekten nuckeln an gelben Huflattichblüten (ich war im Frühling da). Ein paar Meter zurück und ich gelange auf einen weichen, laubbedeckten Waldboden, der unter den Füßen raschelt.

Wunderschöner Wanderweg des IVV am Ochsenstiegl.

Wunderschöner Wanderweg des IVV am Ochsenstiegl.

Es wird wieder flach und ich sehe Wildschweinspuren. Wildschweine graben den Boden nicht um, weil sie zu GäertnerInnen mutiert sind, sondern suchen nach Pilzen und Tierchen. Manche dieser Tierchen knabbern Bäume an. Können sie aber nicht mehr, wenn sie das Wildschwein gefresssen hat. Mit dem Wühlen helfen sie so nebenbei Samen trotz einer dichten Laubschicht zu keimen und an Humus zu gelangen.

Das Weglein schlängelt sich ohne große Höhenunterschiede an einem Hang an schönen Felsen vorbei.

Steinreiche Gegend hier.

Steinreiche Gegend hier.

Hier befindet sich ein Talschluss. Das weiß ich, weil ich schon einmal weglos von unten heraufgekommen bin. Ich peile ein Tal an, das ich früher schon erkundet habe. Unmarkiert, aber nicht weglos mache ich mich auf den Weg. Laut Karte müsste ich in ein einsames Tal kommen. Unterwegs entdecke ich Baumaterial für ein Vogelnest und einen Baum voller Weißfäulepilze!

Wunderschön! Der Pilz baut Lignin ab. Nimmt man so einen Rest Holz in die Hand, fühlt sich dieses wie handgeschöpftes Papier an.

Dann erklimme ich eine kleine, unscheinbare Kuppe und! tatsächlich! Da ist das Tälchen. Superschöne, große und vermooste Felsen stehen in der Landschaft.

Namenloses Tal.

Namenloses Tal.

Da krall ich mich mal fest.

Da krall ich mich mal fest.

Links davon plätschert ein Wässerchen. Als ich früher auf der Suche nach einer schönen Wandertour unterwegs war, habe ich in der anderen Richtung schöne, große Felsen und Totholzbäume gesehen.

Nicht im Nationalpark

Nicht im Nationalpark

Ein bequemer Weg folgt sanft abwärts dem schmalen Bachtal, dessen beide Seiten von Hängen flankiert sind.

Idyllisches und einsames Tal.

Idyllisches und einsames Tal.

Nach einem Waldweiher verlasse ich das Tal, wandere kurz durch Fichtenwald und komme an einem Haus mit Hund vorbei.

Da guckste, was?

Da guckste, was?

Gleich hinter dem Haus durchziehen Giersch und Immergrün einen Hang. Noch wenige Meter bergauf und das kleine Dorf Rabenstein (nicht mit Rabenstein bei Zwiesel verwechseln!) mit einem idyllischen Sitzplatz neben einer Kapelle mit Blick auf eine sanft geschwungene Wiese wartet auf mich.

Rabenstein.

Rabenstein.

Das Dorf ist nun wieder mit einer Markierung schnell durchwandert. Neben der fast autolosen Asphaltstraße steht noch eine Bank idyllisch am Waldrand.

Bank.

Bank im Frühling.

Herrlich! Da setze ich mich gleich wieder hin! Ich erreiche wieder einen Wald, wo der Teerbelag irgendwann endet, in einen angenehm zu gehenden Waldweg übergeht. Als ich aus dem Wald trete schaue ich zuerst auf Schloss Fürstenstein und kurz danach auf Schloss Englburg, das genauso hoch oben steht.

Blick auf Schloss Fürstenstein.

Blick auf Schloss Fürstenstein.

Das unter mir liegende Dorf liegt in einem weiten, von Hügeln umgebenen Tal. Ein toller Spruch ist an einem Haus zu lesen: „Es wünsch mir einer was er will: Gott gebe dem zweimal so viel.“

Durch das Dorf ein kurzes Stück der Landstraße gefolgt, biegt ein Nordic Walking Weg nach links in ein breites Tal mit Sicht auf die beiden Schlösser Fürstenstein und Englburg ab.

Rechts oben sieht man Schloss Fürstenstein.

Rechts hinten sieht man Schloss Fürstenstein.

Ein schöner Wiesenweg führt das Tal mit Biberspuren und schönen Blicken auf die alte Kollbergmühle. Eichen scheint der Biber besonders gern zu mögen.

biberspuren im Tal Kollnbergmühle Ohe

Rechts mäandert ein Bächlein. Der Weg schlängelt sich im Tal entlang. Ich entdecke eine Königskerze, bin jedoch für die staubfeinen Samen noch um einige Monate zu früh dran. Am Himmel zieht ein Greifvogel seine Kreise. Ein Ackerstiefmütterchen sagt mir, dass der Kalkgehalt an dieser Stelle niedrig ist.

Der Nordic Walking Weg stößt auf eine kleine Zufahrtsstraße, auf der es zu den letzten Häusern im Tal geht. Vorher setze ich mich schon wieder auf eine idyllisch platzierte Bank am Waldrand.

Vor Dobl: Bitte nehmen Sie Platz!

Vor dem Dorf Dobl: Bitte nehmen Sie Platz!

Kurz danach sehe ich eine seltsame Spinne: Eine Krabbenspinne.

Krabbenspinne vor Dobl.

Krabbenspinne vor Dobl.

Das Weibchen passt seine Farbe an die Blüte an, auf der es sitzt. Phantastisch! Auf dem Foto sieht man gar nicht so genau, wie perfekt die Farbe in Wirklichkeit angepasst war. So sehen die Insekten das Tierchen nicht und fliegen nichts Schlimmes ahnend auf die Blüte! Und schnapp: Schon hat die Spinne einen Leckerbisssen gefangen.

Am Ende der Sackstraße sitzen zwei Angler und genießen die Ruhe. Eine kleine Schlange habe ich beim Sonnenbaden erschreckt und den ersten Lerchensporn in diesem Jahr hier gesehen.

Der giftige Lerchensporn.

Der giftige Lerchensporn.

Am Ende des Dorfes steige ich auf einem schönen Weg durch schattigen Mischwald bis Englburg auf. Schloss Englburg wirkt mit ihren zwei schlanken, achteckigen Türmen mit Zwiebeltürmen wie ein Märchenschloss und kann nicht besichtigt werden.

Schloss Englburg. Höchstpersönlich von Engeln erbaut.

Schloss Englburg. Höchstpersönlich von Engeln erbaut.

Die Legende sagt, dass Engel höchstpersönlich Schloss Englburg erbaut haben sollen. Tatsächlich leitete sich der Name von dem Namen Engilo ab. Renitente Passauer Bürger haben sie auch schon mal erstürmt.

Die Burg war mal eine Brauerei, zu einer Zeit, als das Trinken von Wasser als ungesund galt. Den Untertanen standen täglich fünf Maß Bier zu! Sie durften nur Bier von der eigenen Herrschaft trinken. So kann man den Umsatz auch sichern.

Nicht wundern, dass ich mal von „Schloss“ und mal von „Burg“ spreche. Aber diese beiden Begriffe werden tatsächlich parallel verwendet. Ich habe mich schlau gemacht, was der Unterschied zwischen beiden ist. Die ExpertInnen sind sich selber nicht einig, ob Burg was anderes als Schloss ist. Eine Theorie besagt, dass die Burg eine Burg war, wenn sie eine verteidigungsfähige Wohnanlage war. Das Schloss dagegen diente mehr der Repräsentation. Das allerdings wird von anderen ForscherInnen wieder ganz andes gesehen! Historisch gibt es wohl keine eindeutigen Unterschiede, so dass man sowohl „Schloss“, als auch „Burg“ sagen kann.

Nachdem das das Schloss umrundet ist, zucke ich vor Schreck zusammen:

Das ist nochmal gut ausgegangen!

Das ist nochmal gut gegangen!

Nun wandere ich auf dem Pilgerweg „Via Nova“ den steilen Hang durch Mischwald wieder bergab.

Abstieg auf dem Via Nova bei Englburg.

Abstieg auf dem Via Nova bei Englburg.

Kurz danach folge ich kurz einer Forststraße. Forststraße hört sich schlimmer an, als es ist. Seitlich gibt es allerhand zu entdecken. An einer Kreuzung schwenke ich wieder auf einen Waldweg ein, wo Zitronenfalter vor mir tanzen.

Vom Wald steuere ich über eine Wiese auf eine alte Steinbrücke am Rande eines weiteren Dorfes zu.

Alte Steinbrücke bei Loderhof unterhalb von Schloss Englburg.

Alte Steinbrücke bei Loderhof unterhalb von Schloss Englburg.

Anschließend führt die Wanderung wenige Minuten auf einer Landstraße bergauf und danach bergab in ein weiteres Tal hinein.

Bei den Pferdekoppeln im Tal vom Lohstampfbach.

Bei den Pferdekoppeln im Tal vom Lohstampfbach.

An Pferdekoppeln vorbei verlasse ich das Landsträßlein über einen Bach und wandere am Wald- und Wiesenrand entlang durch das idyllische Tal des Lohstampfbaches. Die Wegführung ist durchdacht. Auf der einen Talseite der Wanderpfad am Bächlein entlang, auf der anderen Seite die kleine Landstraße.

Lohstampfbach Tal

Lohstampfbach Tal

Es gibt Blümchen:

Besuch auf den Blumen.

Besuch auf den Blumen.

Das Tal ist brettleben, aber trotzdem sieht man nicht weit, weil sich der Wanderweg im Tal entlang windet und man damit nicht sieht, was einen um die nächste Kurve erwartet.

Lohstampfbach.

Lohstampfbach. Ich verrate nicht, dass unmittelbar daneben das Sträßlein entlangführt.

Als das Tal zu Ende ist, nehme ich die Bründlkapelle, eine Kapelle mit Heilwasserbrunnen, ins Visier.

Bründlkapelle

Bründlkapelle.

An der nächsten Kreuzung muss ich mich entscheiden, ob ich weitgehend eben durch das Finkental zurückwandere, oder noch einen weiteren Anstieg, den zum Diebstein mitnehme.

Wegweiser bei der Bründlkapelle

Wegweiser bei der Bründlkapelle

Ich entscheide mich für den Diebstein. Um zum Diebstein zu gelangen, gehe ich auf einem Wiesenweg bergauf.

Richtung Goben von Bründlkapelle

Blick zurück.

Dann marschiere ich am Waldrand entlang, erneut durch ein Dorf und an einer alten Scheune vorbei.

Scheue am blauen Goldsteig in Goben bei Thurmansbang / Dreiburgensee.

Scheue am blauen Goldsteig in Goben bei Thurmansbang / nahe Dreiburgensee.

Der Wald hat mich wieder, anfangs mit einem kleinen Hohlweg. Als der Wegweiser zur Diebsteinhöhle zeigt, lasse ich diese Markierung rechts liegen. Das war die richtig gute Entscheidung! Zuerst sehe ich eine Bank, die von der Sonne beschienen wird. Dann steige ich zwischen Felsen der Diebsteinhöhle aufs Dach. Ein tiefer Felsspalt fasziniert mich.

Als ich ausgiebig genug die großen Felsen umrundet habe, gehe ich zur Bank zurück und von dort weiter nach oben bis zum eigentlichen Diebstein. Eine Aussicht gibt es hier zwar nicht, aber die großen Felsen und Schalensteine sind schön anzusehen.

Felsen auf dem Diebstein.

Felsen auf dem Diebstein.

Die Wanderung führt nun fast eben auf einem schönen Pfad durch Mischwald mit vielen Buchen und grün leuchtenden Heidelbeersträuchern, bevor er sich wieder nach unten senkt.

Mit dem blauen Goldsteig auf dem Diebstein.

Mit dem blauen Goldsteig auf dem Diebstein.

Oh! Der Weg wurde zur Bewirtschaftung verschandelt. Aber nur kurz und schon zweigt wieder ein angenehmer Weg ab. Zwischen den Bäumen schimmert der Buchwiesweiher grün.

Buchwiesweiher bei Thurmansbang - ein Waldweiher mit Bademöglichkeit.

Buchwiesweiher bei Thurmansbang – ein Waldweiher mit Bademöglichkeit.

Ich entscheide mich, ihn rechtsrum zu umrunden, denn dieser Weg ist etwas länger, pfadig, führt über eine Brücke und man sieht Biberspuren.

Am Weiher noch mal eine Rast gemacht, bevor es im Wald nochmal nach oben und dann wieder auf Teerbelag im Finkental nach Thurmansbang geht. Durch das Dorf erreiche ich zu später Stunde wieder mein Auto.

Thurmansbang bei Nacht.

Thurmansbang bei Nacht.

Fazit: Schöne Wälder, Felsen, Wasser und liebliche Täler. Das zeichnet die Region aus. Man wandert Hügel hinauf und in tief eingeschnittene Täler hinunter. Das gefällt mir. Die Ausblicke und Einblicke in die Landschaft, die schönen Mischwälder, teilweise mit Kiefern durchsetzt sowie die schön abgerundeten Felsen haben ihren eigenen Reiz.

Bei dieser Wanderung sind zwar kaum Pfade enthalten, jedoch wandert man meistens auf schönen naturnahen Wegen. Selbst den Asphaltanteil empfinde ich diesmal nicht als störend, weil die Teer-Abschnitte immer nur kurz, kaum oder nicht befahren sind und man den Belag vor lauter gucken vergißt.

In der Thurmansbanger Gegend gehe ich immer wieder gerne wandern, weil es wunderschöne, abwechslungsreiche Wandermöglichkeiten gibt – auch wenn es nicht die ausgedehnten, stundenlangen Wanderungen durch zusammenhängende Wälder wie im Inneren Bayerischen Wald sind.

Anfahrt: Thurmansbang liegt zwischen Tittling (an der B 85 zwischen Passau und Grafenau) und Zenting, zwischen St 2128 und FRG 33.

Start / Parken: Thurmansbang beim Skilift, an der Straße „Schelmberg“.

Wanderkarte:

Wanderkarte rund um Thurmansbang.

Wanderkarte rund um Thurmansbang.

Die Wandertour habe ich bei outdooractive eingetragen, so dass man sie als Wanderkarte findet.

Wegbeschreibung/ Markierung:

Vom Parkplaz dem Wegweiser Richtung Aussichtsturm folgen, den man nach 1,3 km erreicht. Von dort bis zur Wegkreuzung mit der Bank zurück. (Man trifft auf den Asphalt). Den Waldweg auf der gegenüberliegenden Seite einschlagen. Markiert ist er mit weißen Strichen an Bäumen, auf Steinen und auf dem Boden.

Der Weg fällt leicht ab. Einmal könnte man meinen, ein Weg zweigt nach links ab, geradeaus weiter nach unten gehen. Dann sieht man auch wieder die Markierung an einem Baum. Der Weg macht eine Linkskurve und führt fast eben bis zu einer Waldstraße. Die Straße überqueren, drei Meter nach links versetzt den Asphalt verlassen und auf einem Waldweg weiter gehen. (Immer noch den weißen Markierungen folgen). Kurz danach den linken von zwei möglichen Wegen nehmen.

Weitgehend auf einer Höhe am Hang auf einem Waldweg entlang. Dieser macht am Ende eine ansteigende Linkskurve. Dieser bis zur Ebene folgen (Es sind nur wenige Meter). Im spitzen Winkel nach rechts auf einem Weg. Wieder weitgehend (mit einigen Absenkern) eben am Hang entlang. Kurz vor einer Forststraße (mit offizieller Wanderwegmarkierung) bei niedrigen, halbkugeligen Felsen zweigt vor den Felsen rechts ein Weglein nach rechts ab. Dieses senkt sich leicht ab im Wechsel mit eben, macht eine leichte Linkskurve.

Den nächsten Weg nach rechts unten und sofort wieder nach rechts. Man meint jetzt, parallel zum obigen Weg zurückzugehen. In einer Senke nach einem Totholzbaum sieht man links eine Kuppe, die befahren ist. Diese ansteuern, den Bach überqueren und den Weg nach links durch das Tal nehmen.

Nach den Teichen an der Kreuzung den Weg links nehmen. Man erreicht Rabenstein. Nach der Kapelle mit der roten 53 nach links, ups! nach rechts. An der nächsten Abzweigung gerade aus (also nicht nach links unten), sondern zur Bank am Waldrand. Die Straße senkt sich leicht und steigt beim Wald wieder etwas bergan. In den Wald hinein, immer dieser Straße folgen, die später in einen Waldweg übergeht.

Tritt man aus dem Wald heraus (mit Blick auf Fürstenstein) wird der Weg wieder zum Asphalt, senkt sich nach unten nach Thurmansdorf ab. Im Dorf zweigt man an der T-Kreuzung mit der roten 53 nach rechts ab.

Aus dem Dorf hinaus, es geht leicht bergab. Es dauert nicht lange und man nimmt den ersten Weg nach links (markiert mit Nordic Walking). Dieser führt durch ein Biberbiotop und endet auf einer Landstraße, in die man rechts einschwenkt.

Nach wenigen hundert Meter endet die Straße in Dobl und an der nächsten Kreuzung im Wald nimmt man den Weg nach rechts Richtung Englburg. Er macht kurz darauf eine Linkskurve. Im weiteren Verlauf im Zweifelsfalle links halten.

Wieder an einer Kreuzung gehts markiert links hoch zur Englburg. Die Burg in einer Linkskurve umrunden und anschließend hinter der Burg mit der Markierung Via Nova nach unten, eine Forststraße queren, weiter nach unten und die nächste Forststraße nach rechts bis zur nächsten Kreuzung.

Hier führt die rote 12 gerade aus nach Loderhof. Ich nehme allerdings den linken (unmarkierten) Weg nach unten durch den Wald. An der zweiten Kreuzung (der Weg wird etwas flacher) rechts, fast am Waldrand entlang, bis man den Wald verlässt. Dann auf das Steinbrücklein bei den Häusern zuhalten.

Wieder auf der Straße mit der roten 53 links. Es geht etwas bergauf auf eine Kuppe. Beim Ortsende-Schild von Loderhof zeigt das Straßenschild nach rechts Richtung Thrumansbang. Mit der roten 62 und 63 nach rechts.

Am Ende der Pferdekoppeln wechselt man über eine Brücke (rote 62) von der Straße nach links auf einen Pfad. Am Rande von Wiese und Wald mit der roten 65 und 66 durch das Tal bis man eine Hauptstraße erreicht (einmal quert man das Sträßleich, das durch das Tal führt).

Hier rechts  auf die Bründlkapelle zuhalten, dort links, die nächste rechts mit der roten 86 nach oben. In Goben mit den Markierungen rote 67, 65 und 81 nach links und der Markierung blauer Goldseig zum Diebstein folgen. Die Markierungen rote 81 links liegen lassen. Dort, wo sich die Wege noch mal gabeln, die Markierung zur Diebsteinhöhle angeziegt wird, diese rechts liegen lassen und dem linken Weg (rote 66) folgen.

Auf dem Diebstein der roten 67, 81 und 65  und der Markierung „blauer Goldsteig“ Richtung Thurmansbang bis Thurmansbang folgen. Vor Thurmansbang nach der Unterführung befindet sich der Friedhof. An der nächsten Abzweigung links in die St.-Markus-Str. einbiegen. Weiter am Friedhof entlang, geradeaus bis man eine T-Kreuzung mit Tankstelle erreicht (Kirchstraße). Der Kirchstraße nach links folgen bis man die Straßenbezeichnung Schelmberg erreicht und damit und mit der roten 62, 63 und 65 Richtung Skilift geht.

Streckenlänge: ca. 16 1/2 km

Gehzeit:  6 Stunden

Tiefster Punkt: um die 513 Meter über NN

Höchster Punkt: um die 651 Meter über NN

Einkehrmöglichkeiten: Loderhof, Thurmansbang

Wanderkarte: Fritsch Wanderkarte Nr. 58

 

 

 

 

 

 

Bücher, die mir diesmal nützliche Informationen geliefert haben:

Michael Weithmann: Burgen und Schlösser in Niederbayern.

 

 

 

 

 

Eckhard Fuhr: Jagdlust

 

 

 

 

 

G. Ulrich Großmann: Die Welt der Burgen.

 

 

 

 

 

Weitere Wandertouren in der Nähe:
Wanderung von Zenting nach Ranfels – eine Wundertüte.

Eine liebliche Täler- und Hügellandschaft wartet darauf, von Zenting aus entdeckt zu werden.

Über den Diebstein von Thurmansbang nach Preying. Wandern teilweise auf dem südlichen Goldsteig.

Die wilde Ilz – Dießensteiner Leite und Burgruine.

An der Ilz von Schrottenbaummühle nach Kalteneck.

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3 Antworten auf Von Thurmansbang über Schloss Englburg zum Diebstein

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