Das ist eine Rundtour für SammlerInnen. Sammeln kann man geologische Naturschätze, tolle Panoramablicke und historische Sehenswürdigkeiten. Wäre nicht der steile Anstieg vom Thomasbach zum Aussichtspunkt Geistlicher Stein bei Ringelai, könnte man sagen, dass es ein bequemer Spaziergang über Wiesen und durch Wälder ist. Wandern wir los!
Von Neudorf über weite Wiesen zum Wackelstein auf dem Berg Steinbühl
Beim Start in Neudorf sehen wie vor uns große, flurbereinigte Felder und Wiesen und den bewaldeten, unscheinbaren Berg Steinbühl. Schön ist der Ausblick nicht. So ohne Hecken. Nur für die Bewirtschaftung praktisch.
Doch tapfer machen wir uns auf den Weg, den Weg, der in eine Senke mit dem winzigen Haselbach führt. Kurz danach zweigen wir auf einen befestigten Feldweg ab.
Jetzt drehen wir uns nach links und bewundern das tolle Panorama mit der Bergkette des Inneren Bayerischen Waldes mit Arber, Rachel und Lusen. Fast vergessen wir die Flurbereinigung.
In der nächsten Senke blubbert der kleine Zechbach, an dem Schwarzerlen wachsen. Beim folgenden Anstieg entdecken wir am Wiesenrand Glockenblumen und Schlangen-Knöterich.
Dann geht´s auf einem Wiesenweg weiter, der zum Waldrand lenkt. Der Wald dahinter bedeckt den kleinen Berg „Steinbühl“.
Der Steinbühl ist wie der Lusen ein Blockmeer. Der Lusen ist nur viel größer. Der ganze Berg „Steinbühl“ dagegen ist nur ungefähr 20 x 50 Meter groß.
Am Waldrand steht eine Rastbank mit wunderbarem Panoramablick auf die Bergkette des Bayerischen Waldes. Über Neudorf schauen wir zum Großen Arber, zum Rachel und Lusen. Gut, dass keine Hecken die Sicht versperren.
Nun geht’s weiter am Waldrand entlang zur nächsten Rastbank mit Marterl. Dahinter liegt im Wald der Wackelstein.
Der Wackelstein ist der Gipfel vom Steinbühl und durch die sogenannte Wollsackverwitterung entstanden. Der Wackelstein bei Neudorf am Steinbühl zählt zu den wertvollen Geotopen. Solche Wackelsteine sind in der Region selten. Der hier ist als geowissenschaftlich wertvoll eingestuft.
Machen wir uns nichts vor. Dieser Wackelstein bei Neudorf ist nicht so beeindruckend wie der Wackelstein bei Thurmansbang. Der hier schaut eher aus wie ein großer, flacher Felsen auf einer schmalen Basis.
Im Wald zur Quarzhöhle Ringelai
Das touristisch bedeutsame Geotop abgehakt und weiter geht’s. Über einen aussichtsreichen Wiesenweg erreichen wir eine kleine Landstraße.
Kurz darauf nehmen wir einen Feldweg unter die Füße. Wenn hier nicht gerade Mais wächst, rentiert es sich, sich nach links zu drehen. Denn die Aussicht ist phantastisch! Man könnte für den Fernblick auch rückwärts gehen.
Dann geht’s im schönen Mischwald bergab. Links von uns soll ein weiteres, aber nur „bedeutendes“ Geotop sein, ein Stück „Pfahl“. Gesucht und gefunden. Das obere Ende besteht für uns als geologische Laien nur aus ein paar herumliegenden Felsbrocken. Na ja.
Zurück von der Suche machen wir uns auf zum nächsten Etappenziel, der kleinen Quarzhöhle. Dafür schlendern wir auf einem laubbedeckten Waldweg bergab.
Ein Hangweg lenkt schließlich zur Quarzhöhle. Viel ist da nicht zu sehen. Als Archäologin würde ich mir vorstellen, wie da früher gehämmert und gemeißelt worden ist, um den Quarz aus dem Felsen zu schlagen.
Auf verschlungenen Pfaden zu historischen Grenzsteinen am Thomasbach
Dann bringt uns der Pfad über Granitstufen zu einem leise plätschernden Bach und an diesem entlang. Wieder auf der Forststraße geht’s zu einer Lichtung mit Blick auf die steil ansteigenden Hänge. Auf diesem Hang liegt das kleine Dorf Hötzelsberg.
Die Forststraße lenkt nun an der Thomasleite entlang. „Leite“ bedeutet „Steilhang“. Dass das so ist, sehen wir später im Wald. Auf der einen Seite fällt das Gelände steil ab, auf der anderen steigt es steil an.
In einer sumpfigen Kurve wachsen Schlüsselblumen. Kurz danach schwenken wir auf einen romantischen Waldpfad ein. Er schlängelt sich im Talgrund zum Thomasbach mit Info-Tafel und historischen Grenzsteinen.
Steil hinauf zum Geotop „Geistlicher Stein“
Nachdem wir alles erkundet haben, machen wir auf der nächsten Rastbank eine kurze Pause und schauen dem Zitronenfalter dabei zu, wie er an Schlüsselblumen nuckelt. Schlüsselblumen blühen vor allem während der phänologischen Jahreszeit „Erstfrühling“.
Dann rüsten wir uns für den steilen Anstieg zum Geistlichen Stein. Stellenweise geht es quer zu den Höhenlinien bergauf. Auf kurzer Strecke überwinden wir gut 110 Höhenmeter durch herrlichen Mischwald.
Eine Stahlbrücke hilft uns, eine nasse Stelle im Gelände trocken zu überqueren. Stufen und ein Geländer helfen noch steilere Abschnitte zu überwinden.
Dann ragen vor uns haushohe Felsen auf. Toll! Wir legen den Kopf in den Nacken. Hier sieht man deutlich die Wollsackverwitterung.
Auf einem schmalen Pfad am Steilhang wandern wir zum Geistlichen Stein hinüber, einem weiteren – geologisch wertvollen – Geotop.
Der Geistliche Stein ist geowissenschaftlich gesehen ein „Felsturm“. Seine Form hätte ich so nicht definiert. Die Felsen ragen bis zu 40 Meter aus dem Hang hinaus, was man von hier aus aber nicht sieht.
Vom Gipfel hat man einen eingeschränkten Blick über den Talkessel von Ringelai. Ich bin keine Gipfelkletterin, kehre deshalb wieder um und mache es mir auf dem Rastplatz gemütlich.
Mit herrlichen Panoramablicken nach Neudorf bei Grafenau
Die Info-Tafel über den Geistlichen Stein klärt über die Besonderheit dieses Geotops auf. Dann steigen wir durch raschelndes Laub weiter bergauf.
Nach einem kurzen Forststraßenabschnitt wechseln wir wieder auf einen Waldweg. Er führt zu vielen kleinen Felsen, wo gelegentlich Lungenkraut am Wegrand blüht. Manchmal ist der Weg seeeehr nass.
Schließlich erreichen wir den Waldrand unterhalb von Seiboldenreuth. Hier verlassen wir die Markierungen und wenden uns wieder dem Wald zu.
Gemütlich wandernd schlendern wir auf einem alten Waldweg, bis wir wieder auf die Forststraße stoßen. Da waren wir am Anfang schon mal – am historischen Grenzstein.
Jetzt wollen wir es doch noch mal versuchen – ob da nicht noch mehr vom „Pfahl“ zu sehen ist. Was ich entdecke, gefällt mir besser als das obere Ende. Der „Pfahl an der Thomasleite“ ist hier zwar nur klein, aber die Pfahllinie ist deutlich zu erkennen. Sie ragt wie ein Drachenkamm aus dem Boden.
Der Pfahl an der Thomasleite hat eine Fläche von 110 x 80 Meter. Er ist eine sogenannte Felskuppe, also ein rundlicher Berggipfel, auf dem sich der felsige Untergrund zeigt. Das erkennt man auf den ersten Blick nicht, weil der Berg mit Wald bewachsen ist. Seine geowissenschaftliche Einstufung ist „bedeutend“, was zwischen „geringwertig“ und „wertvoll“ liegt.
Der „Pfahl“ bei Viechtach und in der Buchberger Leite ist eindrucksvoller. Trotzdem hat mich hier der Pfahl, nachdem ich ihn schon am oberen Ende gesucht hatte und dort enttäuscht war, jetzt doch noch beeindruckt. Noch ein Geotop abgehakt. Ich bin heute ja zum Geotope sammeln unterwegs.
Nach diesem Abstecher erreichen wieder einen Waldrand. Es tut sich ein schöner Blick auf. der wird noch besser, als wir am Waldrand entlanggehen.
Da steht ein weiterer Jahrhunderte alter, historischer Grenzstein. War das jetzt der fünfte? Ich meine, ich habe an dem mäandernden Pfad im Wald vor dem Thomasbach noch einen gesehen – allerdings tiefer in den Boden gesetzt.
Dann geht’s mit einem wirklich superschöner Panoramablick weiter. Alleine deshalb lohnt es sich, die Runde in diese Richtung zu gehen und nicht umgekehrt.
Die Bergkette des Inneren Bayerischen Waldes im Blick schlendern wir über den Feldweg. An der Baumgruppe mit Marterl und Rastbank machen wir kurz Halt.
Dann schwenken wir auf den nächsten Feldweg ein. Durch den tollen Panoramablick übersehen wir die flurbereinigten Felder. Schließlich kehren wir auf dem vom Hinweg bekannten Weg wieder zum Parkplatz hinter der Kirche in Neudorf zurück.
So hat mir das Wandern zum Wackelstein in Neudorf gefallen
Man kann diese Tour schon mal machen. Wenn man den Wackelstein von Grafenau sehen will und der von Neudorf für eine Tour zu kurz für eine Wanderung ist.
Was mir nicht gefallen hat, sind die flurbereinigten Wiesen und Felder am Anfang und Ende der Runde. Dafür ist der Panoramablick superschön. Wiegt der die öden Wiesen auf? Ja.
Will man nur zum Geistlichen Stein wandern, finde ich die Runde von Ringelai aus attraktiver. Warum? Kann ich gar nicht genau sagen. Vielleicht ist die Tour abwechslungsreicher. Nein. Einfach anders. Aber da hat man halt den Wackelstein nicht dabei.
Sehenswürdigkeiten beim Wandern zwischen Neudorf und Geistlicher Stein
- Wackelstein auf dem Berg Steinbühl – Geotop – in diesem Fall eine auffällige Felsformation
- Geotop „Pfahl an der Thomasleite“ – Was? Der ist hier zu sehen?
- Historische Grenzsteine – nicht zu übersehen, so groß, wie die sind
- Kleine Quarzhöhle – ehemalige Abbaustätte
- Aussichtspunkt Geistlicher Stein, ein weiteres Geotop – in diesem Fall handelt es sich um markante Felsen
- Wunderbare Panoramablicke am Anfang und Ende der Tour
Überblick über die Tourdaten der Wanderung bei Neudorf – Grafenau
Die Rundtour ist 8,7 Kilometer lang. Die Gehzeit beträgt 3 Stunden. Der höchste Punkt der Wanderung ist mit 753 Metern am Wackelstein, der tiefste Punkt mit 550 Metern am Thomasbach.
Es handelt sich überwiegend um Waldwirtschaftswege, befestigte Feldwege und Abschnitte von Forststraßen.
Start / Ausgangspunkt für die Wanderung zum Wackelstein bei Grafenau
Start der Wanderung ist der Parkplatz in Neudorf, einem Ortsteil von Grafenau im Landkreis Freyung-Grafenau im Bayerischen Wald. Grafenau gehört zur Tourismusregion Nationalpark Bayerischer Wald.
Anfahrt zum Parkplatz in Neudorf bei Grafenau
Fährt man auf der B 533 von Grafenau nach Freyung, kommt man direkt nach Neudorf. Vor der Kirche biegt man rechts in die Hartauerstraße ein. Nach 80 Meter befindet sich der Parkplatz auf der linken Seite.
Adresse für die Anfahrt zum Parkplatz Neudorf / Navi:
Hartauerstraße, Neudorf, 94481 Grafenau

Detaillierte Wegbeschreibung der Wackelstein-Wanderung
Informationen zum Streckenverlauf: Parkplatz Neudorf bei Grafenau – Wackelstein auf dem Steinbühl – Historischer Grenzstein – Quarzhöhle – historische Grenzsteine am Thomasbach – Geistlicher Stein – Geotop Felskuppe – Neudorf
Wanderetappe vom Parkplatz Neudorf bis Wackelstein auf dem Steinbühl
Den Parkplatz im Rücken folgen wir links der kleinen Teerstraße mit der roten 1a „Runde Geistlicher Stein“ bergab. Rechts ist eine Siedlung, links sind Wiesen. Es geht in eine Senke und dann zwischen flurbereinigten Wiesen und Feldern auf Asphalt wieder bergauf. Kurz danach zweigt die rote 1a links auf einen Feldweg ab. Dreht man sich nach links sieht man die Bergkette des Inneren Bayerischen Waldes. Es geht erneut in eine Senke. Beim folgenden Anstieg und dort, wo kurz danach der Weg wieder ebener wird, treffen wir auf eine kleine Teerstraße, die von links unten heraufzieht. Auf der rechten Seite direkt gegenüber dieser Teerstraße zweigt ein unmarkierter Wiesenweg ab. Das ist also so was wie eine Kreuzung. Den Wiesenweg nehmen wir. Er lenkt geradeaus hinauf zum Wald. Am Waldrand links entlang stoßen wir auf eine Rastbank. Von der hat man wieder den Panoramablick auf die Berge Großer Arber, Rachel und Lusen. Wir folgen weiter dem Waldrand und steigen dabei etwas nach oben. Zweimal macht der Wald eine 45-Grad-Rechts-Kurve. Kurz nach der zweiten Kurve sieht man eine Rastbank und ein Marterl. Dahinter befindet sich im Wald der Wackelstein am Steinbühl.
Wanderetappe vom Wackelstein bei Neudorf bis zur Quarzhöhle
Nach dem Besuch des Wackelsteins gehen wir die paar Meter zur ersten 45-Grad- Waldecke zurück und zweigen dann rechts auf den ebenen Feld- und Wiesenweg ab. Links sieht man über die Wiesen die Bergkette. Rechts vom Weg ist ein Acker. Der Weg führt zu einer Teerstraße, wo links eine Baumgruppe steht. Dort gehen wir aber nicht hin. Wir folgen der Straße ohne Markierung rechts bergauf. Nach knapp hundert Metern kommt eine Linkskurve, in der wir links auf den Feldweg ohne Markierung abzweigen. (Zur Orientierung: An dieser Abzweigung sieht man die Rückseite eines Schildes „Wasserschutzgebiet“). Der nun ebene Weg lenkt zum Wald. Nach links drehen lohnt sich für den Panoramablick – solange kein hoher Mais wächst. Wir gehen in den Wald und folgen geradeaus der Verlängerung des Feldweges. Die anderen Wege ignorieren. Unser Weg macht nach etwa 20 Metern eine leichte Linkskurve und fällt sichtbar ab. (Das sieht man schon vom Waldrand aus.) Es geht leicht bergab. Nach knapp 200 Metern im Wald stoßen wir auf einen Querweg. Hier folgen wir dem ebenen Waldweg nach links. Nach 50 Metern erreichen wir eine Forststraße, an der auf der linken Seite ein historischer Grenzstein steht. Der Forststraße links folgen. Wenige Meter weiter zweigen wir mit dem „Themenwanderweg Quarzhöhle 1 km“ rechts auf den abfallenden Waldweg ab. Längere Zeit geht es im Wald geradeaus bergab. Dann zweigt die Markierung rechts ab. Das kann man fast übersehen. Zur Zeit der Recherche waren leuchtend gelbe Punkte und direkt an der Abzweigung ein Pfeil auf die Bäume gemalt. Am Hang entlang geht es zur Quarzhöhle, einer ehemaligen Abbaustätte.
Wanderetappe Quarzhöhle bis zu den historischen Grenzsteinen am Thomasbach in Ringelai
Nach der Quarzhöhle folgen wir weiter dem Pfad. Er fällt wenige Meter ab und macht vor dem Bach einen Linksknick. Der Pfad links vom kleinen Bach führt zu einer Forststraße, der wir mit dem „Themenwanderweg Ringelai“ rechts folgen. Er lenkt zu einer kleinen Lichtung, von der man links über eine Wiese am Hang Hötzelsberg sieht. Wieder im Wald fällt später das Gelände links vom Weg ab und steigt rechts an. Nach einer deutlichen S-Kurve und ein paar Metern Anstieg zweigen noch vor der nächsten deutlichen Linkskurve (der Baum mit der Markierung war zur Zeit der Recherche gefällt) links auf einen alten, abwärts führenden Waldweg ab. Nach etwa 40 Metern nochmal links und dem Pfad bergab folgen. Er schlängelt sich mit gelben Pfeilen und Punkten markiert durch den nun ebenen Wald. Wo der Wanderweg einen Rechtsknick macht, sind auf der linken Seite historische Grenzsteine sowie eine Info-Tafel. Man kann hier einen Abstecher zum Thomasbach machen.
Wanderetappe vom Thomasbach bis zum Geistlichen Stein in Ringelai
Von den historischen Grenzsteinen gehen wir die paar Meter zur Abzweigung zurück und folgen dem „Themenwanderweg Ringelai“ geradeaus weiter. Kurz danach stoßen wir auf eine Forststraße, der wir links folgen. Nach 50 Metern zweigen wir mit der roten 2 „Geistlicher Stein“ rechts auf den ansteigenden Waldweg ab. Nach einigen Metern den Weg rechts ignorieren. Wieder drei Meter weiter gabelt sich der Weg. Hier mit einer Rechtskurve dem rechten folgen. Es folgt ein steiler Anstieg, manchmal quer zu den Höhenlinien. Später geht es über eine Metallbrücke und über mit einem Geländer gesicherte Stufen bergauf. Vor uns tauchen hohe Felsen auf. Vor diesen schlängelt sich der Pfad links am Steilhang entlang und führt zu einem Rastplatz mit Info-Tafel und zum Aussichtspunkt Geistlicher Stein mit Absturzgefahr.
Wanderetappe Geistlicher Stein bis Parkplatz Neudorf
Vom Aussichtspunkt drehen wir um, gehen gerade an Rastplatz und Info-Tafel vorbei und folgen der roten 2 bergwärts. Nach einigen Metern stehen wir an einer T-Kreuzung. Hier geht´s mit der roten 1a Richtung „Runde Geistlicher Stein“ und „Neudorf / Seiboldenreuth“ rechts weiter. Nach einem weiteren kurzen Anstieg geht der Weg in einen Waldwirtschaftsweg über. Nach etwa 170 Metern zweigt die rote 1a links auf einen kleineren, ansteigenden Waldweg mit dem Hinweis „Seiboldenreuth – Neudorf 3,6 km“ ab. Damit verlassen wir den „Themenwanderweg“. Der Weg steigt kurz an und verläuft dann ein Stück eben am Hang entlang und an kleineren Felsen vorbei. Später steigt der Weg wieder an und macht noch mal später eine deutliche Linkskurve mit einer Futterkrippe auf der rechten Seite. Der Weg steigt weiter an. Schließlich sehen wir zwischen den Bäumen schon den Waldrand. An der T-Kreuzung vorher zweigen wir rechts zum Waldrand ab. Hier steht rechts eine Rastbank. Oberhalb liegt Seiboldenreuth. Wir verlassen die Markierungen und wenden uns rechts dem vergrasten Weg ohne Markierung am Waldrand zu. Links vom Weg sind ein kleiner Wassergraben und eine Wiese. Wir erreichen eine Waldecke, wo wir geradeaus in den Wald gehen. Der Weg ist im Wald ungefähr 30 Meter eben, dann kurz abfallend und dann wieder eben. Nach 150 Metern im Wald gabelt sich der Weg (rechts ist ein etwa zwei Meter hoher Felsen). Der linke Weg verläuft eben, der rechte (mehr Pfad) fällt leicht ab. Hier sind beide Wege möglich. Sie treffen kurz danach wieder aufeinander. Der gemütliche kleine Weg lenkt weiter fast eben immer geradeaus durch den Wald, bis wir auf die Forststraße treffen. Diesen Punkt mit dem historischen Grenzstein kennen wir vom Anfang. Für Abstecher zum nächsten Geotop gehen wir wenige Meter auf der Forststraße links. Schräg links gegenüber von der Wanderweg-Abzweigung nach rechts unten ist links ein unmarkierter Waldweg. Folgt man diesem leicht ansteigend, sieht man nach 40 Metern auf der linken Seite die Felsen vom „Pfahl an der Thomasleite“. Wir gehen zur Forststraße zurück und mit der roten 1a links zum Waldrand. Hier ist ein Modell-Flugplatz. Am Waldrand links mit der roten 1 a Richtung Neudorf – Grafenau abzweigen. Auf der rechten Seite steht ein weiterer historischer Grenzstein. Mit Panoramablick über die Bergkette des Bayerischen Waldes folgen wir dem Feldweg bis zur Teerstraße mit der Baumgruppe, Marterl und Rastbank. (Alternativer Rückweg: Hier könnte man links und dann rechts Richtung Wackelstein dem gleichen Weg wie beim Hinweg folgen). Wir jedoch zweigen rechts ab und folgen der Markierung 200 Meter auf der kleinen Landstraße. Dann zweigen wir links auf den befestigten Feldweg ab. Zwischen Feldern und Wiesen geradeaus dem Weg folgen. Er trifft wieder auf den bekannten Weg vom Anfang, lenkt wieder in die Senke und zur Teerstraße, die uns rechts zum Ausgangspunkt in Neudorf bringt.
In der Nähe von Neudorf bei Grafenau wandern
In der näheren Umgebung gibt es noch mehr schöne Touren. Hier sind einige Vorschläge:
- Mit dem Haselhuhn rund um Neuschönau
- Ruhige Wege durch den Nationalpark Bayerischer Wald
- Entdeckertour in Saldenburg
Wanderkarte Bayerischer Wald Neudorf – Grafenau – Wackelstein und Geistlicher Stein
Der GPX-Track ist bei outdooractive eingestellt.

Hintergrundkarte: © Bayerische Vermessungsverwaltung (2026) / Datenquelle: Geoportal Bayern www.geoportal.bayern.de
































