Frauenau – Oberzwieselau – Beihof und zurück

Von dieser Wanderung kann man sich zwei Drittel sparen! Welche Zeitersparnis!  😉  Die Wanderung beginnt am Parkplatz im Wald an der Straße von Dörfl Richtung Trinkwassertalsperre. Die ersten sechs Minuten laufe ich auf der Straße nach Dörfl zurück. Die Straßenränder sind mit einer üppig grünen Krautschicht bewachsen. Dann biege ich zwischen Häusern nach rechts ab. Auf einer kleinen Brücke überquere ich ein Bächlein und vor mir öffnet sich ein weites, von Wald umgebenes Wiesental. Ein fast ebener Weg führt am Waldrand entlang, dann in den Wald hinein  und auf eingewachsenem Weg und grasigem Pfad weiter.

Da war der Pfad noch schön.

Da war der Pfad noch schön.

Am Pommerbach wartet eine gemütliche Sitzgelegenheit. Eine kleine Holzbrücke führt über den Bach. Auf der anderen Uferseite steigt der Pfad durch Wald leicht bergan. Dann treffe ich – oh Schreck! Auf eine neue Forststraße! Diese gabelt sich. Links ginge es laut Wanderkarte auf einem Trampelpfad am Kleinen Regen entlang. Anstelle des Trampelpfades ziert unübersehbar eine neue Forststraße den Wanderweg. Geradeaus geht es ebenfalls auf einer neuen Forststraße dahin. Ich bleibe bei meinem Plan und nehme diese aufwärtsführende Straße nach Oberzwieselau. Die Forststraße zieht ziemlich gerade durch ordentlich aufgeräumten, monotonen Fichtenforst nach oben. Man kann hier wahrlich nicht von einer reizvollen Wanderstrecke sprechen. Zu allem Überfluss ist der Weg dann auf der Kuppe auch noch von Holzarbeiten matschig.

Steckerlwald mit Nachwuchs.

Steckerlwald mit Nachwuchs.

Wenn der Wald so gewesen wäre, wäre er noch okay gewesen. Aber…

 

Ausblick auf den Großen Arber

Ausblick auf den Großen Arber

Nach einer gefühlten Ewigkeit (um genau zu sein: nach 1,5 Kilometern) verlasse ich diesen aufgeräumten Fichtenforst endlich wieder und vor mir liegt eine Lichtung. Bei drei großen Bäumen schaue ich über eine Wiese zum Großen Arber. Der Hennenkobel liegt zum Greifen nahe. Dieser Ausblick entschädigt mich für gerade entgangene Wanderfreuden.

Schloss Oberzwieselau

Schloss Oberzwieselau

Nun geht es am Waldrand entlang und es dauert nicht lange, bis das 1839 erbaute Schloss Oberzwieselau erreicht ist. Es gehört dem Baron? / Grafen? von Wolffersdorff und kann nicht besichtigt werden.

Die Markierung leitet rechts um das Schlossgut herum.

Historisches Gebäude beim Schlossgut

Historisches Gebäude beim Schlossgut

Meine Hoffnung, dass die auf der Karte gelb eingezeichnete Strecke ein Wirtschaftsweg sein könnte, löst sich in Luft auf. Tatsächlich führt die nächsten 1 ½ Kilometer eine schmale, asphaltierte Sackstraße nach Rieshaus hinauf. Zunächst bin ich von der Aussicht auf Teer gar nicht angetan.

Was ich noch nicht weiß, ist, dass an dieser Strecke wunderschöne Aus- und Ansichten auf mich warten. Links grasen Pferde auf sanft gewellten Hügeln.

Grasende Pferde

Grasende Pferde

Alte Ahornbäume säumen den Straßenrand.

Alter Ahorn-Baum

Alter Ahorn-Baum

 

Rachelblick

Rachelblick

Rechts schiebt sich der Rachel ins Bild. Ich habe extra das Bild mit den Stromleitungen gewählt :-).  Vor lauter Schauen vergesse ich den Teer unter meinen Füßen. Wenn die Sonne mal zwischen den Wolken hervor blitzen würde, wäre das jetzt ein sonniger Abschnitt.  Die Straße führt an Wald vorbei, der vom Wald befreit ist. Hier sieht es aus, als ob vor einiger Zeit ein Kahlschlag gemacht worden wäre. Der Waldboden ist allerdings schon wieder grün. Weiter geht es bis zu einer Lichtung. Rechts vorne stehen fein säuberlich aufgereiht Allee-Bäume mitten in einer Wiese. Hinter einer Kurve steuere ich auf ein über und über mit kunstvollen Schindeln bedecktes altes Haus zu.

Historisches Haus

Historisches Haus

Das Haus scheint renovierungsbedürftig zu sein. Ob es wohl unter Denkmalschutz steht?

Details von den Schindeln

Details von den Schindeln

Dahinter steht nicht mal eine Handvoll Häuser. Nachdem der Weg dann kurz schlecht ausgeschildert ist, ich mich etwas verzettele, finde ich zu guter Letzt doch noch den richtigen Pfad. Links vor den Häusern von Rieshaus führt ein Trampelpfad mit Klappertopf zu einer Sitzgelegenheit.

Ein herrlicher Ausblick erwartet mich am Waldrand: über das alte, schindelbedeckte Haus schweift der Blick auf die Bergkette des Vorderen Bayerischen Waldes. Ich vermute, dass der Wanderweg extra wegen dem schönen Haus und der schönen Aussicht hierher verlegt worden ist. Auf der Karte zweigt der Wanderweg nämlich schon weiter unten nach links ab. Obwohl Karten natürlich auch so ihre Tücken haben… Aber würde der Weg, wie ursprünglich eingezeichnet, zu gehen sein, wäre dieser Höhepunkt verloren! Das wäre schade.

Dann muss ich kurz Spuren lesen, um die Markierungen zu finden. Ein kaum begangener, mit Gras zugewachsender Pfad führt nach oben in den Wald. An der nächsten Kreuzung wollte ich eigentlich nach rechts Richtung Spiegelhütte marschieren, aber ich disponiere spontan um und halte mich an der nächsten Kreuzung links. Nun fällt der Weg sanft ab. Ich halte, weil mich eine bemerkenswerte Wurzel fesselt.

Kommt sie auf mich zugekrochen?

Kommt sie auf mich zugekrochen?

Seitlich plätschert ein Bächlein herunter und dort entdecke ich eine Pflanze, die jeder/r kennt, wenn sie blüht.

Sumpfdotterblume einmal anders

Sumpfdotterblume einmal anders

Zwischen den Bäumen blitzt in der Ferne etwas kräftig Gelbes hervor. Was da wohl blüht? Ein kleiner Hohlweg führt aus dem Wald hinaus. Ein super Ausblick ist das hier:

Ausblick vor Beihof

Ausblick vor Beihof

Über die Wiese mit gelb blühendem Hahnenfuß schaue ich auf die Bergkette mit Geißkopf und Co. Die Ruhebank ist neben großen Bäumen gut platziert. Weiße und braune Schmetterlinge flattern umher. Am Waldrand blühen Walderdbeeren und Wachtelweizen. Ich steuere auf eine alte Steinbrücke zu und erreiche Beihof.

Alte Steinbrücke

Alte Steinbrücke

Links schweift der Blick über Wiesen abwärts und wird am Horizont von einer Bergkette festgehalten. Auf flacher, sanft geschwungener Allee geht es zwischen mächtigen Ahorn-Bäumen weiter. Neben der Allee tauchen ein winziges Pony und ein Blütenmeer auf.

Hohe Gräser oder winziges Pony? Das ist hier die Frage!

Hohe Gräser oder winziges Pony? Das ist hier die Frage!

Ein Ahornbaum hat es mir besonders angetan. Er besteht aus zwei mächtigen Stämmen und hat einen riesengroßen Stammumfang! Und auch die riesengroße Linde ist beeindruckend. Ich vermute, dass diese alten Alleebäume noch aus der Zeit stammen, als hier Glashütten-Barone das Sagen hatten. Rechter Hand steigt das Gelände an.

Dann taucht erneut ein vermutlich historisches Gebäude vor mir auf. Ich durchquere das kleine Dorf. Schon bald bin ich durch. Jetzt könnte ich gerade aus gehen, will aber ein paar Meter Teer umgehen und bin neugierig, wie der Weg rechts oben ist, der mich wieder in den Wald führt. Ein schmaler Waldwirtschaftsweg wird schnell flach. Ich gehe auf an den Rändern eingewachsenem Weg weiter.

Erneut disponiere ich um und nehme den zweiten unmarkierten, aber deutlich sichtbar begangenen Weg nach links unten, wo ich auf die Markierung „Gunthersteig“ treffe. Egal, welchen Weg man nach links unten nimmt, man trifft immer auf den Gunthersteig. Kaum bin ich abgebogen, sehe ich unten schon eine Wiese durch die Bäume schimmern und treffe auf Totenbretter. Hier wende ich mich nach links, erspähe zwischen den Baumstämmen weidende Kühe und den Gipfel des Hennenkobels. Der Pfad führt aus dem Wald heraus, führt als Graspfad am Waldrand oberhalb von Lindberg vorbei.

Waldrandpfad

Waldrandpfad

Der Verkehrslärm der nahegelegenen B 11 stört nur kurz. Es geht wieder in Wald hinein.

Der Hl. Gunther, der den Bayerischen Wald besiedelte.

Der Hl. Gunther, der den Bayerischen Wald besiedelte.

Bei der hölzernen Guntherstatue folge ich wenige Meter der Landstraße. Dabei sehe ich Apfelbäume, die in voller Blüte stehen. Es ist der 20. Mai!

Obstbaumblüte

Ein aussichtsreiches Sandsträßlein führt über blumenreiche Wiesen und an einer Teufelskralle vorbei nach unten in den Wald.

Unterwegs...

Unterwegs…

Auf bequemem, fast ebenem Waldwirtschaftsweg, dessen Ränder mit allerhand Kraut eingewachsen sind, wandere ich durch einen kleinen Fichtenwald. Ein paar junge Birken, Eichen, Ebereschen, Holundersträucher und Faulbäume mischen mit. Heidelbeersträucher wachsen hier ebenfalls. Aber für die Heidelbeerernte ist es noch zu früh. Die ersten Pilze recken ihre Fruchtkörper aus dem Erdboden.

Als ich den Wald verlasse, liegt vor mir eine sanft gewellte Hügellandschaft. Auf geschwungenem Feldweg laufe ich zwischen Pferdekoppeln weiter. Am Wegrand sehe ich rosa Nelken. Eine kleine Birken-Allee schlängelt sich an einem großen Weiher entlang.

Am Weiher vor Unterzwieselau

Am Weiher vor Unterzwieselau

Ruhig liegt der Weiher da. Nicht einmal das Rascheln von Blättern ist zu hören. Vor einem zweiten Weiher führt der Weg an gelben Iris vorbei nach oben.

Gelbe Schönheit

Gelbe Schönheit

In Unterzwieselau rechts und gleich wieder rechts, sehe ich vor mir eine Kirche auf einem Hügel aufragen.

Kirche

Kirche

Eine Infotafel klärt mich über das Dorf auf: Unterzwieselau liegt in einer Gegend, in der vor langer Zeit für 200 Jahre Glas hergestellt worden ist. Der letzte Eigentümer der Glashütte war Joachim Poschinger, der die Produktion von Spiegel- und Fensterglas um Trink- und Augengläser erweitert hatte. Die Glashütte wurde im 17. Jahrhundert zugemacht. Poschinger, (damals scheint´s noch ungeadelt ohne den Titel „Freiherr“) gründete dann in Buchenau eine neue Glashütte. Daraufhin hat ein Bauer die aufgelassene Hütte und die Grundstücke gekauft und für seine Söhne zwei Höfe errichtet. Für sich selber hat er den „Beihof“ gegründet.

Begleitet von blühenden Heckensträuchern,

Blütenhecke am Straßenrand

Blütenhecke am Straßenrand

einer Blutzikade und bunten Blumen spaziere ich auf der wenig befahrenen Landstraße (okay, ein knatterndes Mofa war´s) weiter. Ich biege um die Straßenecke und sehe wieder Schloss Oberzwieselau. 150 Meter weiter stehen auf der Straße nach Buchenau noch mehr Alleebäume. An der Mauer des Schlossguts entlang treffe ich auf ein altes Forsthaus, wo ich rechts abzweige. Die Markierung leitet durch das winzige Dorf. Am Himmel schwebt ein Paraglider durch die Lüfte. Die Dorfstraße endet beim Golfplatz, wird ein Graspfad am Golfplatz. Ich steige durch hüfthohes Gras.

Wandern entlang des Golfplatzes.

Wandern entlang des Golfplatzes.

Von diesen hohen Gras-Zuständen können die GolferInnen nur träumen. Und wie ich gleich merken werde, ich auch. Anfangs noch auf schönem Pfad durch Mischwald hat sich der Traum auch schon ausgeträumt.

Der Weg zurück.

Der Weg zurück.

Es geht dann gefühlte zwei Ewigkeiten auf ewig langem, fast schnurgeradem Weg und Trampfelpfad durch Fichtenwald. Nicht, dass ich Fichtenwäldern nichts abgewinnen könnte, aber dieser Abschnitt ermüdet mein aufmerksames Auge nun doch zu sehr. Gelegentlich erspähe ich eine Buche. Irgendwann muss ich die Abzweigung nach rechts verpasst haben. Vielleicht ist die Markierung Forstarbeiten zum Opfer gefallen? Oder ist es nur schwach markiert? Eigentlich wollte ich über die Köhlerei und dann am Kleinen Regen entlang zurück. Na ja, dann nicht.

Weil diese Strecke über xy Kilometer wirklich kein Glanzpunkt ist, konzentriere ich mich auf winzige Schönheiten wie winzige Blume mit Käfer, interessante Flug-Insekten und anderes Getier. Dann treffe ich wieder auf die neue, mir schon bekannte Forststraße vom Anfang der Tour. Um ganz sicher zu gehen, dass es den Trampelpfad am Kleinen Regen wirklich nicht mehr gibt, gehe ich sogar ein paar hundert Meter hin und her. Ich stelle fest: Hier habe ich nichts versäumt.

Nun geht es auf bekanntem Weg zurück. Bei den Häusern am Ende des Tales wandere ich, diesmal unmarkiert, links auf bequemem Weg. Das entpuppt sich als schöner Weg, weil man da neben dem Bach wandert. Außerdem verkürzt sich der Weg auf Asphalt von 650 auf 200 Meter. Am Parkplatz leuchtet mir neben blühenden Blumen noch ein blühendes „Tränendes Herz“ entgegen. Wer sich wohl diesen Namen ausgedacht hat?

So war`s: Insgesamt ist es eine Wanderung, von der man sich das erste und das letzte Drittel schenken kann. Der Anfang  mit dem Tal und der lauschigen Wegführung hat mir zwar noch gefallen,  allerdings ging es dann lange auf der geraden Forststraße durch eintönigen Fichtenforst dahin. Das gibt viele Minuspunkte.

Die Strecke von Oberzwieselau über Rieshaus und Unterzwieselau fand ich trotz asphaltierter Abschnitte wiederum sehr schön. Hier überzeugten die Aussichten, die Wegführung, die abwechselnd im Wald, am Waldrand, über Wiesen und an Wasser vorbei führten, die eingewachsenen Wege und die interessanten historischen Bauwerke.

Der Rückweg von Oberzwieselau nach Frauenau konnte ebenfalls nicht punkten. Das reizvolle Stück am Golfplatz und das kurze schöne Ende machen die einschläfernde, schnurgerade Strecke im Fichtenwald nicht wett. Auch wenn ich bei diesem Abschnitt die rote zwei nicht verpasst hätte, wäre die Alternativroute nichts gewesen. Der roten zwei folgend, hätte ich ein gutes Stück an einer vielbefahrenen Straße entlang gehen müssen. Und der als Pfad eingezeichnete Wanderweg entpuppt sich zwischenzeitlich als Waldwirtschaftsweg neueren Datums, so dass weder Weg noch Ränder alles andere als ansprechend sind. Insgesamt meine ich, dass man die Strecke Frauenau – Oberzwieselau und zurück nicht gegangen sein muss.

Empfehlung: Den Abschnitt in der Mitte von Oberzwieselau über Rieshaus, Beihof und Unterzwieselau kann man durchaus als eigenständigen Spaziergang machen. Parken kann man bei der Kirche in Unterzwieselau. Die Strecke ist allerdings dann sehr kurz. Ein Spaziergang eben. Die Höhenunterschiede sind so und so gering.

Tourenhöhepunkte: Schloss Oberzwieselau, Ausblicke, historische Bauwerke (Gebäude, Steinbrücken), alte Alleebäume, Weiher und Ausblicke, Ausblicke, Ausblicke.

Streckenlänge:   14 Kilometer

Gehzeit: 4 Stunden

Tourenkarte:

Wanderkarte

Wanderkarte

Start / Parken: Auf der Staatsstraße 2132 zwischen Zwiesel und Spiegelau biegt man bei Frauenau Richtung Trinkwassertalsperre auf die die Straße „Wasserhäuslweg“ ab. Man kommt durch Dörfl. Nach Dörfl fährt man in den Wald und rechts befindet sich ein Parkplatz.

Markierungen: rote 2 – rote 5 – rote 1 / 3 – Gunthersteig – rote 26 – rote 5 – rote 2 – unbeabsichtigt unmarkiert – rote 2 – unmarkiert

Streckenbeschreibung: Vom Parkplatz geht man zurück nach Dörfl, biegt zwischen Häusern auf der rechten Seite mit der roten 2 nach rechts ab. Der roten 2 bis zur kleinen Ortschaft Oberzwieselau folgen.

In Oberzwieselau läuft man direkt auf das Schloss zu. Hier der Straße rechts nach Buchenau und sofort die nächste Straße links nehmen. Auf der Landstraße der Straßenschild-Markierung „Rieshaus“ und der roten 5 folgen. In Rieshaus steht rechts ein mit Schindeln bedecktes Haus. Danach kommt links eine Garage. Vor dieser Garage, direkt an der Wand, zweigt die Markierung zum Waldrand nach oben ab. Am Waldrand links (Bank), an der Bank wenige Meter vorbei und dann nach rechts oben. Kurz darauf trifft man auf einen Weg und eine Wegkreuzung. Dieser nun wieder besser markiert nach links, zunächst leicht abfallend, folgen, bis man aus dem Wald heraus tritt.

Der Weg führt nun am Waldrand zu den Häusern rechts. Am ersten Haus links oder rechts vorbei, zwischen Alleebäumen hindurch. Nach der Allee läuft man auf ein altes Bauernhaus zu. Vor diesem Haus mit der roten 1 rechts halten. Fast am Ende des Dorfes zweigen die rote 1 und 3 nach rechts oben in den Wald hinein ab. Im Wald macht der kleine Wirtschaftsweg eine starke Rechtskurve, hier geradeaus weiter.  Bei der zweiten unmarkierten Abzweigung nach links unten (am Baum, an dem ich abwärts gegangen bin, befand sich zu dem Zeitpunkt eine Laufstreckenmarkierung) gehen. Man erkennt, dass das ein begangenes Weglein ist. Nach 1 oder 2 Minuten abwärts trifft man auf die rote 3, der man nach links folgt. Es geht durch Wald und über Wiese und wieder durch Wald bis zum nächsten Landstraße mit einer hölzernen Guntherstatue.

Bei der Statue auf der Landstraße mit der Markierung „Gunthersteig“ wenige Meter nach links gehen, bis auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Wanderweg mit dem „Gunthersteig“ und der roten 5 Richtung Zwiesel über die Wiesen nach unten abzweigt. Am Wald mit der roten 26 nach links in den Wald eintauchen. Achtung! Geradeaus geht es weiter nach Zwiesel. Nach dem Wald auf Feldweg an Pferdekoppeln vorbei, bis man auf zwei große Weiher trifft. Zwischen diesen beiden zweigt die rote 5 nach links oben ab. Man erreicht Unterzwieselau.

Hier nach den ersten Häusern rechts und dann auf der „Hauptstraße“ wieder rechts auf der „Hauptstraße“ durch das Dorf. An der Kirche vorbei bis zum Ortsrand. Links sieht man wieder Schloss Oberzwieselau. An einer T-Kreuzung links am Gutshof entlang. Kurz darauf steht auf der gegenüberliegenden Straßenseite das alte Forsthaus. Vor dem Forsthaus mit der roten 2 „Rundweg“ nach rechts abzweigen. Durch das Dorf, am Golfplatz vorbei, führt der Weg wieder in den Wald hinein. Ich habe später die Abzweigung nach rechts versäumt und bin einfach immer gerade aus dem Trampelpfad durch den Fichtenwald gefolgt bis ich wieder auf der bereits bekannten Strecke vom Anfang der Tour war. Hier gehe ich bis zum ersten Haus zurück. Bei dem Haus die Markierung verlassen und links dem Zuweg zu den Häusern unmarkiert folgen. Es geht am Bach entlang. Der Weg mündet wieder in die Straße ein. Hier noch wenige Meter nach links und dann sieht man rechts schon den Parkplatz.

Tiefster Punkt: ca. 620 Meter

Höchster Punkt:  720 Meter

Einkehrmöglichkeiten: keine

Wanderkarte: Fritsch Wanderkarten Nr. 59 oder Nr. 60

 

 

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2 Kommentare zu Frauenau – Oberzwieselau – Beihof und zurück

  1. nomadenseele sagt:

    Schön, dass du wieder bloggst! Und ein toller Bericht!

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