Wandern auf dem Zachenberger Steinbruchweg – 9 auf einen Streich

Wandern am Zachenberger Steinbruchweg - Abraumhalde Wagner-Bruch

Der Zachenberger Steinbruchweg ist eine besondere Wanderstrecke. Er lenkt durch Wald zu neun aufgelassenen Steinbrüchen. Wer sich Zeit nimmt, wird sehen, dass jeder Steinbruch eine eigene Stimmung hat. Wandern wir los!

Wir starten unsere Wanderung in Auerbach und schlendern durch das kleine Dorf. Dabei streifen wir einen Rastplatz, dessen Material vom Wagner-Bruch stammt. Da kommen wir später vorbei.

Vor uns türmt sich die Böschung der Waldbahn hoch auf und die Unterführung, durch die wir müssen, ist eng. Obwohl es einen Fußgängerstreifen gibt, hoffe ich, dass kein LKW vorbeifährt.

Wandern: Zachenberger Steinbruchweg im Bayerischen Wald

Am Kinderspielplatz und an laut zwitschernden Vögeln in Käfigen vorbei lotst die Markierung in den Wald.

Wanderweg Zachenerger Steinbruchweg

Damit einem gleich warm wird, geht es auf dem breiten Wurzelweg steil bergauf zum ersten Steinbruch, den „Vogl-Bruch“.

Links türmen sich Felsen der Abraumhalde eines Steinbruchs auf. Nachdem wir die Reste einer Pulverkammer gesehen haben erkunden wir den restlichen Steinbruch.

Dann geht es noch einmal kurz bergauf und ein erholsamer Abschnitt auf einem weichen, moosbedeckten Pfad folgt.

Sollen wir dem Hinweis zum „Aussichtspunkt“ folgen? Ich hab´s ausprobiert: Es gibt keine Aussicht, weder über den Bayerischen Wald noch in das Tal hinter uns.

Kurz danach machen wir einen kurzen Abstecher zum nächsten Steinbruch. Bei dem kann man abstürzen. Deshalb vorsichtig einen Fuß vor den anderen gesetzt.

Dann treten wir aus dem Wald, schauen über eine weite Wiese und steigen am Waldrand hoch, haben dabei duftenden Thymian unter den Füßen.

Aussicht auf dem Zachenberger Steinbruchweg

Die nächste Rastbank ist ein gefährlicher Ort. Sie steht nämlich vor einem Pulvermagazin. Obwohl es hier so gefährlich ist, setzen wir uns hin und gucken über das erfrischende Grün der Wiesen auf die Wälder der anderen Talseite.

Nun führt der Wanderweg zwischen Heidelbeersträuchern und weichem Moos erneut knackig bergauf. Vor einer Hütte biegen wir rechts ab, wandern gemütlich zwischen Fichten und Moosen weiter.

Beim dritten Steinbruch finden wir einen schmalen Zugang zum eigentlichen Abbaugebiet, gucken, machen ein paar Fotos und kehren wieder zur Abzweigung zurück.

Aufgelassener Steinbruch am Zachenberger Steinbruchweg

Jetzt lenkt ein Pfad zwischen Heidelbeersträuchern weiter, geht in einen kleinen Waldweg über und streift einige Lärchen und mächtige Buchen. Das Herbstlauf leuchtet in buntesten Farben.

Herbstfarben beim Wandern im Bayerischer Wald

Am Aussichtspunkt am Waldrand schauen wir wieder über das grüne Tal auf die gegenüberliegenden Bergrücken.

Wandern mit Aussicht im Bayerischen Wald

Dann nehmen wir einen kleinen, steilen Weg ohne Markierung unter die Füße und gewinnen schnell an Höhe. Schließlich stehen wir vor den Resten der Muschenrieder Kapelle.

Da muss mal ein visionäres Höllenfeuer grassiert haben, so dass die Leute Angst vor dem Weltuntergang hatten. Die Menschen wussten sich aber zu helfen und retteten die Welt. Wie? Darüber klärt die Info-Tafel auf.

Vom höchsten Punkt der Tour lenkt der Wanderweg wieder bergab und wir stiefeln auf einem ebenen Wirtschaftsweg weiter bis zur Forststraße mit dem klangvollen Namen „Kuckuckshöhenweg“.

Für eine Forststraße ist der Weg recht schmal, denn die Bäume sind an den Wegrändern bisher nicht umgesägt worden und wachsen über dem Weg zusammen, bilden einen Tunnel.

Bei einem Haus mitten im Wald wandern wir auf einem ansteigenden kleinen Waldweg aufwärts, streifen die gesprengten Felsen vom Steinbruch und machen einen Abstecher zum Hartl-Bruch.

Wandern Bayerischer Wald: Aufgelassener Steinbruch

Auch diesen erkunden wir ausgiebig und schauen noch, was es beim Aussichtspunkt zu sehen gibt. Den Aussichtspunkt zu besuchen ist fast aussichtslos, denn Bäume versperren die Sicht.

Aussichtspunkt Hartl-Steinbruch

Wir wandern wieder zurück zur letzten Abzweigung, folgen dem beschaulichen Weg zum nächsten Steinbruch, dem „Rosenlehner Bruch“. Dabei kommen wir an einer schattigen, vermoosten Trockenmauer vorbei. Welche Tiere wohl in dem Steinhaufen wohnen?

Am hinteren Ende des Geländes führt links ein Zugang zum idyllischen Steinbruch. Als nächstes erkunden wir den „Wagner Bruch“.

Wagner-Bruch Zachenberger Steinbruchweg

Informationstafeln über die beschwerliche Steinhauerei in früheren Zeiten, als die Steine noch mit der Hand bearbeitet wurden, ein Rastplatz und ein Steinbruch-Weiher lassen die Zeit im Nu verfliegen.

Wandern Zachenberger Steinbruchweg
Wandern Steinbruch-See

Übrigens stammen die Steine für den Rastplatz in Auerbach von diesem Steinbruch. Wir verlassen den interessanten Ort und gucken, was sich im Haus links befindet: Alte Schuhe (Arbeiterschuhe?) in einem nummerierten Regal und eine Feuerstelle.

Alte Geräte im Steinbruch
Informationen am Zachenberger Steinbruchweg

Dann laufen wir gemütlich auf vergrastem Weg unterhalb der Abraumhalde entlang und stoßen auf eine Forststraße, der wir links ansteigend folgen. Früher gab es hier eine Abkürzung.

Wandern Zachenberger Steinbruchweg

Der Trampelpfad ist allerdings zwischenzeitlich arg zugewachsen und irgendwann nicht mehr zu sehen. Da hier alles nass ist, kehren wir um und folgen der Forststraße, bevor wir im Sumpf versinken.

Der Zachenberger Steinbruchweg zweigt bald auf einen kleinen Waldwirtschaftsweg ab, der zunehmend schmäler wird und in eine feuchte Senke mit einem Bach lotst.

Danach kommen noch einmal ein paar Meter auf einer Forststraße bevor wir wieder auf einen Waldweg und dann lauschigen Pfad wechseln. Hier kann man die Abzweigungen gleich zweimal übersehen!

Es hilft, den Kopf immer weit nach hinten zu strecken und nach oben zu gucken, denn die Markierungen sind weit oben am Baum befestigt. So finden wir auch den nächsten Steinbruch.

Nun verlassen wir kurz den Zachenberger Steinbruchweg. Wir wandern geradeaus durch herrlichen Mischwald am Hang entlang und biegen rechts auf den Kirchen- und Kapellenweg ab.

Dabei folgen wir bergab alten, vermoosten Lesesteinwällen. Wie man an den Spuren sieht, sind hier schon viele Leute umhergeirrt. Der Wanderweg ist schlecht markiert.

Schließlich treffen wir wieder auf die Forststraße und damit auf den „Zachenberger Steinbruchweg“. Neben dem Wanderweg sind allerhand Tiere unterwegs.

Skoorpion-Fliege beim Wandern Bayerischer Wald
Rosenkäfer beim Pilzleherpfad in Zachenberg

Und Infotafeln sagen uns, was es mit Pilzen auf sich hat. Dann erholen wir uns vom Lesen auf dem aussichtsreichen Rastplatz.

Pilzlehrpfad von Zachenberg
Wandern Bayerischer Wald mit Aussicht: /achenberger Steinbruchweg

Der nächste Steinbruch liegt neben der Forststraße. Dafür müssen wir nur ein kurzes Stück dem Trampelpfad folgen. Von hier könnten wir weglos zum letzten Steinbruch gehen.

Da wir den auf diesem Weg nicht gefunden haben, gehen wir noch ein paar Meter auf der Forststraße weiter und biegen dann links auf einen sehr weichen, mit dickem Moos gepolsterten Weg ab. Uiii! Sinken wir da tief ein!

Vermooster Weg

Von einer Wendeplatte aus finden wir auch den letzten Steinbruch – wieder mit Absturzgefahr. Wir kehren um und laufen entlang eines Wildgeheges durch schattigen Wald zu einem schmalen Wirtschaftsweg.

Wanderweg im Bayerischen Wald
Wandern mit Aussicht, Bachenberg, Bayerischer Wald

Dieser lotst uns mit weitem Ausblick auf Wiesen, Felder und eine Bergkette durch schönen Mischwald. Nun folgt der unbequemste Abschnitt der ganzen Tour, ein längeres Stück auf einer geschotterten Forststraße.

Als wir diese hinter uns haben, wandern wir noch kurz auf einem Wiesenweg und dann durch Auerbach zurück zum Ausgangspunkt vom Zachenberger Steinbruchweg.

So hat mir die Rundwanderung auf dem „Zachenberger Steinbruchweg“ im Bayerischen Wald gefallen

Ich mag Wanderungen zu aufgelassenen Steinbrüchen im Bayerischen Wald. Sie strahlen eine besondere Stimmung aus. Und diese gibt es bei dieser Wandertour in kurzen Abständen gleich neunmal. Herrlich!

Selbst wer sich nicht für Details der Steinbearbeitung in der Vergangenheit interessiert, wird seine Freude haben. Denn vermooste Felsblöcke, Bäume, die sich in die steilen, kahlen Felswände der Steinbrüche krallen – das hat was.

Bis zur Muschenrieder Kapelle überwinden wir bei der Wanderung 220 Höhenmeter, oft quer zu den Höhenlinien. Ist also im ersten Teil durchaus etwas zum Warmwerden.

Als ich den Zachenberger Steinbruchweg vor vielen Jahren zum ersten Mal gegangen bin, war er sehr schlecht markiert, kaum zu finden. Das hat sich geändert. An den Abzweigungen gibt es Markierungen, die zeigen wo es langgeht. Zwischenmarkierungen gibt es nicht.

Detaillierte Beschreibung der Wanderung im Bayerischen Wald auf dem „Zachenberger Steinbruchweg“

Die Wanderung ist ca. 9,3 km lang, die Gehzeit beträgt 3 Stunden. Der höchste Punkt befindet sich bei der Muschenrieder Kapelle mit 763 Metern, der tiefste Punkt mit 545 Metern in Auerbach. Bis auf den längeren Forststraßenabschnitt gegen Ende der Rundwanderung führt der Zachenberger Steinbruchweg überwiegend auf kleinen, beschaulichen Waldwegen und Pfaden zu den neun aufgelassenen Steinbrüchen.

Start / Ausgangspunkt

Der Start für die Wanderung ist in Auerbach, das zur Gemeinde Zachenberg gehört. Zachenberg liegt im Landkreis Regen und gehört zur Tourismusregion Teisnachtal im Bayerischen Wald.

Einen Parkplatz gibt es beim Gasthaus gegenüber der Übersichts-Wandertafel, der gleichzeitig der Ausgangspunkt vom „Zachenberger Steinbruchweg“ ist.

Navi / Parkplatz zum wandern auf dem Zachenberger Steinbruchweg: Talstraße 25, 94239 Zachenberg – Auerbach

Parkplatz wandern Zachenberger Steinbruchweg

Wegbeschreibung

Wanderweg von Auerbach bei Zachenberg bis zum Steinbauer Bruch

Vom Parkplatz in Auerbach wandern wir mit der Markierung „Steinbruchweg“ die Straße links hoch, folgen der Talstraße, halten uns stets geradeaus. Nach der Unterführung der Waldbahn geht es geradeaus weiter. Nach dem letzten Haus auf der linken Seite zweigt beim Ortsschild der Steinbruchweg links in den Wald ab. Der Wanderweg führt zunächst steil den Berg hinauf und streift den Vogl-Bruch. Dann steigen wir weiter an. Kurz darauf wird der moosbedeckte Weg eben und zum Pfad. Den Abzweig zum Aussichtspunkt ignorieren wir, weil es keine Aussicht gibt. Wir bleiben auf dem Hauptweg, wo wenig später rechts ein Hinweis zum „Meier Bruch“ steht. Achtung! Absturzgefahr. Kein Geländer. Die Markierung lotst an den Waldrand, wo wir am Waldrand links und dann rechts haltend bergauf zu einer Rastbank mit schöner Aussicht und Pulvermagazin gehen. Unmittelbar nach der Bank zweigt der Wanderweg links in den Fichtenwald auf einen steilen Weg ab. Später gehen wir gemütlich zu einem Sattel, von dem ein lohnenswerter Abstecher zum Steinbauer-Bruch führt. Dafür dem Weg nach unten folgen. Bei der Linkskurve führt ein Trampelpfad rechts zum Steinbruch. Rechts zwischen den Felsen ist der schmale Zugang zum Steinbruch.

Wanderweg vom Steinbruch „Steinbauer Bruch“ bis zum „Hartl Bruch“

Nun geht es wieder zurück auf den Sattel zur Abzweigung, auf der wir links ansteigen. Zwischen Moosen und Heidelbeersträuchern lenkt der Steinbruchweg auf einen kleinen Waldweg und zum Aussichtspunkt mit Rastbank. Oberhalb der Bank gehen wir etwa 5 Meter nach rechts und biegen dann auf einen unmarkierten Weg ab. Der deutliche Waldweg zweigt fast im spitzen Winkel nach links ab, lenkt aufwärts an einer großen Buche vorbei und macht eine Rechtskurve. Diesem Weg bergauf folgen. Er trifft kurz danach auf einen querenden Trampelpfad. Von links kommt ein Weg. Wir gehen auf dem Trampelpfad rechts in der Verlängerung des Weges, der von links kommt. An einer Weg-Pfad-Kreuzung zieht von rechts unten der Hauptwanderweg herauf. Wir steigen links weiter den Berg hinauf und erreichen die Ruine der Kapelle von Muschenried. Der markierte Wanderweg führt hinter der Kapelle rechts rum und fast parallel zum Aufstiegsweg wieder rechts bergab. Der Weg geht mit einer Linkskurve in einen breiteren Waldweg über (von rechts kommt ein Pfad). Dem nun breiteren Waldweg links und eben am Hang entlang folgen. Er stößt später auf die Kurve einer Forststraße mit dem Gedenkstein „Kuckuckshöhenweg“. Der Forststraße folgt man rechts abwärts. Sie ist hier erstaunlich schmal, weil die Bäume bis an den Wegrand wachsen. Kurz darauf streifen wir ein Haus, gehen ein paar Meter auf Betonsteinen, bevor der Steinbruchweg links abzweigt. An der Weggabel folgen wir dem Hinweis für einen Abstecher zum Hartl-Bruch. Der Aussichtspunkt fast ohne Aussicht ist links hinten.

Wanderweg vom Steinbruch „Hartl Bruch“ bis „Dr. Ziegler Bruch“

Zurück an der Abzweigung geht es links weiter zum Rosenlehner Steinbruch, der schnell erreicht ist. Am hinteren Ende biegen wir noch links in die kleine Schlucht ab, dem Zugang zum aufgelassenen Steinbruch. Nun folgen wir dem Hinweis zum „Wagner Bruch“. Auf dessen Gelände befinden sich  Hütten und Infotafeln, die die Arbeit im Steinbruch zeigen. Der eigentliche Steinbruch mit Weiher befindet sich links hinten, ist über einen schmalen Zugang erreichbar. Dort stehen ein verrostetes Fördergerät und eine Infotafel über die Natur von aufgelassenen Steinbrüchen als Lebensraum. Nach dem Info-Gebäude und beim Rastplatz fällt der Weg links leicht ab, führt an einem weiteren Gebäude vorbei. Gleich danach geht es an der T-Kreuzung rechts weiter. Rechts tauchen wieder Abraumfelsen auf. Schließlich stoßen wir auf eine Forststraße, der wir mehrere hundert Meter links folgen. Sie steigt an. Kurz vor der deutlichen Linkskurve zweigt der Steinbruchweg rechts auf einen einfacheren Waldweg ab. An der nächsten Weggabel den rechten Weg abwärts nehmen. Der Weg wird schmäler und flacher. Ein kleines Bächlein plätschert links des Weges, dann kommt eine sumpfige Stelle. Wir treffen erneut auf eine Forststraße, der wir leicht ansteigend links folgen. Kurz danach zweigen wir mit einem Hinweis zum Dr. Ziegler-Bruch und nach Kleinried links ab. Diesem Hinweis folgend, geht es wieder ansteigend auf einem Waldweg weiter. Wo der Weg kurz hintereinander das zweite Mal flach wird, zweigt völlig unerwartet rechts der Wanderweg auf ein steileres Stück Weg ab. Der Weg verjüngt sich zum Pfad oberhalb des Waldesweges und nach einer Buchen-Verjüngungsfläche und großen Buchen zweigt der Steinbruchweg rechts ab. Diese Stelle ist leicht zu übersehen. Es geht erneut ein Stück steiler bergauf und dann eben am Hang weiter. Wir streifen den Dr. Ziegler-Bruch und gehen weiter geradeaus.

Wanderweg vom Steinbruch „Dr. Ziegler Bruch“ bis Auerbach

Kurz vor dem Waldrand, etwa 20 Meter vorher, zweigt ein Weg rechts ab. Es handelt sich um den Kirchen- und Kapellenweg, wo aber an der Abzweigung die Markierungen fehlen. Der Weg führt entlang eines Lesesteinwalls bergab. Anfangs wandert man rechts vom Steinwall, dann kreuzt man ihn und läuft links vom Steinwall weiter bergab. Auf einer Miniebene, wo man links am Waldrand eine Scheune sieht, weiter am Wall entlang nach unten gehen. Von rechts kommt ein ebener Weg, wir gehen weiter geradeaus bergab bis zur Forststraße, der wir links folgen. Nach wenigen Metern erreichen wir einen Pilzlehrpfad mit schöner Aussicht über Muschenried und mit Rastbank. Wir gehen auf der Forststraße weiter. In einer Rechtskurve liegt links der Pfeffer-Bruch (Tafel). Für die Besichtigung muss man ein paar Meter dem Trampelpfad links von der Tafel folgen. Da man von hier aus zum nächsten Steinbruch nur weglos weiterkommt, ich das schon mal erfolglos versucht habe, gehen wir auf der Forststraße weiter. Nach 300 Metern steht ein Verkehrsschild mit dem Hinweis auf 16 % Gefälle. Hier zweigen wir links auf einen ansteigenden Forstweg ohne Markierung ab. Nach wenigen Metern links auf den kleinen, steilen und dick vermoosten Weg wechseln. (Oben trifft man wieder auf den Forstweg.) Die vergraste Wendeplatte geradeaus überqueren und auf das hintere linke Ende zuhalten. Den Punkt merken für den späteren Weiterweg. Aber zuerst dem Weg mit der Linkskurve folgen. Nach ein paar Metern gibt es drei Wege: links der deutliche Waldweg, rechts ein Weg im rechten Winkel abzweigend und in der Mitte ein undeutlicher Weg. Diesen Weg in der Mitte nehmen wir. Mit einer Linkskurve mitgehen und dann verlieren sich zwar die Trampelpfadspuren aber der Weg hält genau auf den Steinbruch zu. Auch hier besteht wieder Absturzgefahr! Wir gehen zurück zur Wendeplatte. Am Anfang derselben zweigt links ein Weg mit deutlichen Trampelspuren ab. Den nehmen wir. Ein Stück weiter wächst er langsam zu, Kurz vor einem Wildgehege schwenkt der Trampelpfad nach rechts und führt im Wald in der Nähe des Geheges entlang. Er trifft auf einen fast ebenen Wirtschaftsweg, auf den wir rechts abbiegen. Stellenweise haben wir Zugang zum Waldrand mit Aussicht über Wiesen und Felder auf Berge vom Bayerischen Wald. Wir wandern zu einer Weggabel, an der wir den linken Weg bergab nehmen und auf eine Forststraße treffen. (Die Wanderwegmarkierung rote 7 taucht auf). Wir wenden uns auf der Forststraße nach links, folgen ihr abwärts. Wir wandern damit wieder auf dem Zachenberger Steinbruchweg, bei dem es keine Zwischenmarkierungen gibt. Nach ungefähr 600 Metern mündet die Forststraße geradeaus in einen Waldweg, geht in einen Wiesenweg über und lenkt geradeaus auf Asphalt. Das Sträßchen lenkt an Häusern vorbei sanft abwärts, überquert einen Bach und zweigt dann links zur Unterführung der Waldbahn ab. Geradeaus geht es auf der Talstraße zum Parkplatz zurück.

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Wanderkarte

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