Von Ranfels nach Kneisting – durch lauschige Täler

 

Rauhreif an Immergrün.

Rauhreif an Immergrün.

Das Füllhorn von Glück und Freude war mir hold! Ich hatte mir eine Tour durch zwei lauschige Täler zusammengestellt. Bekommen habe ich aber vieeel mehr!

Die Wanderung beginnt im Dorf Ranfels, das auf einem Felssporn liegt und in dem es genügend Wanderparkplätze gibt.

Sogleich wartet die erste Überraschung auf mich: Ein Blick auf die Alpen! Damit habe ich hier nicht gerechnet. Der Alpen-Ausschnitt ist allerdings winzig, deshalb mache ich kein Foto. Nach etwa einer Minute zweigt der Wanderweg links ab und ich stiefle steil nach unten.

Rechts unten schimmert das Wasser des Ginghartinger Baches.

Rechts unten fließt die Große Ohe. Wenn man an ihr weiter entlanggeht, kommt man nach Passau.

Kurz halten mich kleine Schönheiten wie Waldmeister, Immergrün und ein großer Felsen auf. Der sieht aus, als ob er in ein paar Millionen Jahren auch ein Wackelstein werden würde.

Auf dem weiteren Weg nach unten krallen sich am sandigen Hang Kiefern fest. Und dann schenkt mir der Himmel sein Herz.

Ranfels begrüßt seine Wandergäste ausgesprochen einfallsreich.

Der blaue Goldsteig schwenkt in das Tal der Großen Ohe ein.

So viel Wasser hat der Ginghartinger Bach sonst nicht.

So viel Wasser hat die Große Ohe bei Ranfels sonst nicht.

Ich überquere sie und wende mich nach rechts einem stillen Tal zu.

Das Tal nach Kneisting.

Schon wieder grüßt mich die Glücksgöttin! Ein Stachelbart leuchtet mir entgegen. Ich tippe auf den Ästigen Stachelbart.

Stachelbart mit Schnecke.

Stachelbart mit Schnecke.

Daneben informieren bunte Infotafeln mit bunten, lustigen Figuren über die Wurzelgnomfamilie.

Der Weg steigt manchmal etwas an und fällt dann wieder ab. Aber stets bleibt er auf der linken Talseite nah am Waldrand. Rechts zeigt sich immer wieder der plätschernde Bach. Unterwegs gibt es einiges zu entdecken:

Steiler Hang.

 

Diese farbenfrohen holzzersetzenden Baumpilze haben es mir angetan.

Diese farbenfrohen, holzzersetzenden Baumpilze haben es mir angetan.

Die Felsen, der Boden und die Bäume im Wald sind teilweise üppig vermoost. Der Weg ist ein kleiner, lieblicher Waldwirtschaftsweg aus der Zeit, als die Traktoren noch nicht Hausgröße hatten.

Waldweg.

Waldweg.

Und noch ein paar Eindrücke vom Wanderweg.

Farbenspiel.

Farbenspiel.

Rückblick:

Kürzlich war hier der Weg überschwemmt. Da musste ich mich am Hang entlang hangeln.

Vor Kurzem war hier wegen sehr starkem Tauwetter eine Überschwemmung, so dass der Bach teilweise so breit wie das Tal war. Nun ist der Bach wieder in sein Bett zurückgekehrt.

Mäander.

Mäander.

Auf angenehmem Weg geht es am Waldrand entlang.

Nebelstimmung.

Nebelstimmung.

Das Füllhorn des Glücks schüttet seine Glückssachen weiter über mir aus! Haareis!

Haareis.

Vielleicht ein Pilz oder auch nicht.

Die „behaareisten“ Ästchen stammen von Laubbäumen und sind Totholz. Also nix mit Fichtentotholz. Haareis entsteht durch Abbauprozesse von Pilzen im Holz. Und nur bei Temperaturen um die null Grad. Haareis ist wunderschön und fühlt sich weich wie Watte an, wenn man die Fäden seitwärts schiebt. Nimmt man sie zwischen die Finger, zerfließen sie wie gewöhnliches Eis. Es heißt, dass das ein seltenes Phänomen sei. Kann ich nicht bestätigen. Sehe ich oft.

Das Wurzelweg-Wegzeichen ist ein Kunstwerk:

Markierung Wurzelgnomweg

Markierung der Wurzelgnomfamilie – oder: Kunst am Baum.

Der relativ große Bach schlängelt sich immer wieder von der einen Talseite zur anderen. Irgendwann verlässt der Weg das Tal und ich wandere nach oben, erfreue mich am Farbspiel der untergehenden Sonne:

Abendsonne.

Abendsonne.

Ich trete aus dem Wald und sehe in einiger Entfernung Kneisting.

Bei Kneisting.

Bei Kneisting.

Noch ein Farbspektakel von Kneisting aus gesehen:

Der Ayers Rock?

Der Ayers Rock?

Beim Hinweis auf das Kneippbecken schlendere ich auf unmarkiertem Weg wieder in den Wald hinein. Kurze Zeit später und erneut leicht ansteigend treffe ich am Waldrand wieder auf den Kneistinger Wichtelweg. Und Trommelwirbel!!! Damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet!

Alpenblick von Kneisting aus!

Alpenblick von Kneisting aus!

Ich dachte immer, hier ist man schon viel zu niedrig, als dass man die Alpen noch sehen könnte.

Die Gnome des Waldwurzelweges begleiten mich ein Stück am Hang entlang durch schönen Mischwald, wo unter meinen Füßen das Buchenlaub raschelt. Ich nehme vorübergehend eine Abkürzung bis ich dann doch wieder auf dem Waldwirtschaftsweg lande, den ich aber kurz darauf wieder zugunsten eines alten Waldweges verlasse. Ich probiere verschiedene Wege aus:

Schöner Ausblick über Schlinding - trotzdem nicht der richtige Weg gewesen.

Schöner Ausblick über Schlinding und Kneisting – war trotzdem nicht der richtige Weg.

Die Bank verführt zwar zum Hinsetzen - der Weg war trotzdem nicht der, den ich gesucht habe.

Die Bank verführt zwar zum Hinsetzen – der Weg war trotzdem nicht der, den ich gesucht habe. Später komme ich hinten links aus dem Wald raus.

Ein freundlich lachender Waldfrosch?

Ein freundlich lachender Waldfrosch? Oder doch eine grüne, zahnlose Schlange?

Und dann versuche ich noch einen Weg.

Wege im Kotgrubenholz.

Wege im Kotgrubenholz.

Dieser bringt mich in die richtige Richtung. Unmarkiert strulle ich umher, wandere durch einen kleinen Hohlweg, irre bei der Wegsuche erneut ein bißchen im Wald rum

Teils geht es durch Fichtenwald, teils durch Mischwald.

Teils geht es durch Fichtenwald, teils durch Mischwald.

und gelange dann doch noch an den Bach, so wie ich es geplant hatte.

Bevor ich mich nach rechts wende, schaue ich neugierig, was mich um die Ecke erwarten würde, wenn ich links gehen würde. Oh! Ein kleines Tälchen. Der kleine Bach ist sandig, so dass man bequem die Füße drin abkühlen kann! Beeindruckend sind die großen Felsen am Hang.

Die märchenhafte Landschaft zieht mich magisch an, so dass ich mich immer weiter am Bach entlangtreiben lasse. Alles ist vermoost, das Bächlein mäandert.

Ein Bach, der den Ginghartinger Bach nährt.

Ein Bach, der den Ginghartinger Bach nährt – und ganz zum Schluss die Donau.

Als ich die Straße nach Ranfels erreiche, kehre ich wieder um und gehe bis zur Abzweigung zurück. Dann nehme ich den von mir geplanten Weg unter die Füße, bis ich an den Waldrand gelange.

Hier folge ich dem Wiesenweg.

Raus aus dem Wald!

Raus aus dem Wald!

Fehlt nur noch die Sonne. Da weiter oben aber eine Verbindungsstraße vorbeiführt und ich zum Feierabendverkehr unterwegs bin, ist der Abschnitt leider etwas lärmbelastet. Bei den Feldgehölzen erhasche ich einen Blick auf Daxstein, wo Schnee liegt. So wie es sich für die Jahreszeit „Winter“ gehört.

An der Landstraße sehe ich auf der einen Seite die Alpen und auf der anderen Seite die Burg Ranfels und den Brotjacklriegel.

Blick von Schlinding Richtung Burg Ranfels und Brotjacklriegl.

Rechts hinten liegt Schnee in Daxstein. Gut sichtbar der Fernsehsender auf dem Brotjacklriegel. Dieser (also der Berg) ist etwa 550 Meter höher als der Bergsporn, auf dem die Burg Ranfels steht.

Ich überquere die Landstraße, biege in eine Zufahrtsstraße zu einem Bauernhof ab und wandere über Wiesen an eingezäunten Weiden entlang Richtung Wald.

Rückblickend...

Rückblickend…

Kurz geht es am Waldrand entlang.

Unmarkiert nach Ranfels.

Unmarkiert nach Ranfels.

Der schöne, unmarkierte Weg bringt mich in den Wald. Ein kleiner Hohlweg begeistert mich und – Ist das schön hier! – ich erreiche den Waldrand und! Wow!

Blick über Ranfelsmühle zur Burg.

Da tut sich ein toller Blick auf die Burg Ranfels auf! Hier fehlt eindeutig eine Bank, um den Anblick ausgiebig genießen zu können. Die Burganlage steht auf dem steil abfallenden Felssporn 90 Meter höher als das Tal, in dem Ranfelsmühle liegt.

Die Burg Ranfels ist privat. Der Innenhof und die Kapelle sind frei zugänglich.

Die Burg Ranfels stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist privat. Der Innenhof, die Kirche und Kapelle sind frei zugänglich.

Als ich gefühlte tausend Fotos gemacht habe, mache ich mich an den Abstieg.

Weiter geht´s in das Tal der plätschernden Großen Ohe, die kurz vorher noch Ginghartinger Bach heißt. Für schneearme Zeiten gibt es einen garantiert von Schnee unabhängigen und sonnenfesten Schneemann.

Man muss sich nur zu helfen wissen.

Meine Füße führen ein Eigenleben und wollen noch mal dem Wichtelweg nachspüren. Bloß, wo ist er? Dieser Lehrpfad ist nur von der einen Seite markiert. Ich frage mich sowieso, wieso man Wege nur in eine Richtung markiert. Darf man die nur in der vorgeschriebenen Richtung gehen? Und wenn man es wagt, sie verkehrt herum zu gehen, wandert man dann dafür ins Gefängnis oder löst man eine Selbstschuss-Anlage aus? Ist das der Grund, warum man sie nicht in zwei Geh-Richtungen markiert?

Hin- und hergehen ist also angesagt. Ich entscheide mich für einen steilen Abschnitt, der begangen zu sein scheint, allerdings dann im Nirgendwo endet. Hat sich trotzdem gelohnt. Durch den Irrweg schaue ich mal von einer anderen Perspektive auf die Burg Ranfels. Von diesem Blick bin ich begeistert!

Ranfelser Bergsporn. Die Burganlage mit Kapelle.

Ranfelser Bergsporn. Die Burganlage mit Kapelle. Die Burg steht auf dem steil abfallenden Felssporn 90 Meter höher als das Tal der Große Ohe.

Dann mache ich mich wieder an den Abstieg. Der andere Weg wäre wohl der Wurzelgnomweg gewesen, aber ich habe keine Lust mehr, nochmal aufzusteigen. Deshalb kehre ich ins Tal zurück.

Der bewaldete Hang ist auf dieser Seite vermoost und damit trotz des Winters, wenn schon nicht weiß vom Schnee, so wenigstens sehr grün.

Rückweg von Ranfelsmühle mit dem blauen Goldsteig.

Rückweg von Ranfelsmühle mit dem blauen Goldsteig.

Am Ende des Tals treffe ich wieder auf den Weg, von dem ich anfangs gekommen bin. Ein letztes Mal noch steige ich steil bergan und bin wieder am Ausgangspunkt.

Fazit: Kleine, aber feine Runde. Mit vielen Höhepunkten, die sich bei entsprechender Wetterlage aneinanderreihen wie Perlen auf einer Kette. Ohne das passende Wetter für Haareis, Alpen und Co. lohnen liebliche Täler, berauschend schöne Ausblicke auf die Burg Ranfels und schöne Wege den Kurzausflug.

Tipp: In Ranfels noch zur Burg vorgehen. Gegenüber der Zufahrt zum Parkplatz führt zwischen einem Haus und einer Garage ein Weg in den Wald. Auf diesem schönen Waldweg erreicht man die Burg. Alternativ kann man auf der Straße zum Dorfplatz gehen und dort der Markierung des blauen Goldsteigs folgen.

Start / Parken:  Ranfels (Gemeinde Zenting), liegt an der FRG 31. Irgendwo zwischen der A3 ( zwischen Deggendorf und Passau – Ausfahrt Iggensbach oder Garham) und Zenting oder Thurmansbang. Im Dorf an der Hauptstraße gibt es unterhalb der Glascontainern einen Haufen Parkplätze.

Streckenlänge: ca. 6 1/2 km

Gehzeit:  1 1/2 bis 2 Stunden

Wanderkarte: Habe ich wieder bei outdooractive eingestellt.

Wegbeschreibung / Markierung:

Blauer Goldsteig – rote 63 / Wurzelweg – unmarkiert – blauer Goldsteig.

Markierung am Anfang in RanfelsDie Wanderung beginnt im Dorf, unterhalb der Glascontainer. Den Parkplatz im Rücken wendet man sich auf der Straße nach rechts. Beim Hotel zweigt auf der gegenüberliegenden Straßenseite mit dem blauen Goldsteigzeichen eine Zufahrtsstraße steil nach unten ab. Dieser folgen. Nach den letzten Häusern geht das Sträßlein in einen Weg über. Achten Sie auf die Markierung blauer Goldsteig. Kurz geht es in einen Waldweg, fällt dann noch einmal steil ab und streift noch einmal die Landstraße. Bei den Häusern zweigt der blaue Goldsteig nach links ab und führt ins Tal der Großen Ohe.  Auf einer Brücke überquert man den Bach.

Unmittelbar nach der Brücke verlässt man die Markierung blauer Goldsteig. Dafür wendet man sich nach rechts, folgt der roten 63 / dem Wichtelwegzeichen Richtung Kneisting. Der kleine Weg führt in sanftem Auf und Ab am Waldrand durch ein stilles Tal. Später verlässt der Weg das Tal. Er führt durch Wald, an einer Wichteltafel vorbei und erreicht einen Waldrand mit Wiesen, von wo aus man weiter vorne Häuser sieht. Das ist Kneisting.

Bis zu den Häusern gehe ich jedoch nicht. Man folgt dem Weg am Waldrand, an dessen Ende ein Schild zum Kneippbecken rechts unten weist. Unmittelbar nach dem Hinweisschild zweigt im spitzen Winkel ein unmarkierter Weg nach links in den Wald ab. Den nehme ich. Dieser Weg macht nach wenigen Metern eine Rechtskurve, führt kurz darauf in eine Senke. In dieser Senke zweigt im rechten Winkel ein Weg nach rechts oben ab, dem man folgt.

Mit ein paar Kurven schlängelt er sich knapp innen am Waldrand entlang nach oben. Nach einer letzten, fast 90-Grad-Linkskurve erreicht man eine Waldweg-T-Kreuzung. Dort geht man nach rechts auf die Landstraße zu, die sich schon im Blickfeld befindet. Bis zu dieser sind es nur wenige Meter. Am Waldrand steht links eine Bank mit Aussicht.

(Ab hier kann man auch anders gehen, wer sich die unmarkierte Wanderung nicht zutraut: Folgen Sie der Landstraße nach links. Sie gehen zwischen den Häusern hindurch und solange auf der Straße dahin, bis Sie den Wald verlassen, bis Sie bei der zweiten Abzweigung links auf eine kleine, geteerte Ausweichstelle an der Straße treffen. Hier zweigt ein Wiesenweg nach unten links ab. – Wenn Sie aufsteigen müssen und an einen Waldrand mit Bank kommen, sind Sie eins zu früh abgebogen und falsch dran. Also zurück und die nächste Abzweigung nehmen. – Den Wiesenweg nach unten bis zur ersten Kreuzung gehen. Dort rechts Richtung Häuser von Schlinding und an der nächsten Abzweigung im rechten Winkel wieder links gehen. Später kommt ein Weg von rechts oben, den rechts liegen lassen, weiter geradeaus. Der Weg führt kurz darauf im 45– 90-Grad-Winkel nach links zum Wald, dann kurz am Waldrand entlang und macht wieder einen Rechtsschwenk. Hier komme ich später raus. Dem Weg bis zur Straße wie weiter unten beschrieben, folgen.)

Ich jedoch bin andersn gewandert. Von der oben genannten Bank mit Aussicht (je nach Wetterlage mit Alpenblick) ging´s so weiter: Direkt nach der Bank führt das Wurzelgnomweg-Zeichen links auf einem Forstweg in den Wald. Bequem und fast eben geht es dahin. Kurz danach ist links eine fast viereckige Fläche (vermutlich Holzlagerplatz) zu sehen. Hier macht der Wurzelweg einen Linksschwenk und steigt minimal an. Den Weg nicht nehmen, sondern den Weg geradeaus am Hang entlang nehmen. Rechts unten sieht man Häuser. Kurz danach trifft man wieder auf den Forstweg. Diesem eine Weile folgen, bis links wieder eine Wurzelweg-Tafel mit Herrn und Frau Steinpilz zu sehen ist.

Ein paar Meter weiter zweigen rechts mehrere Wege ab. Den linken der abzweigenden Wege nehmen. Also den, der anfangs fast parallel rechts vom Wurzelweg weiterführt. Wir gehen folglich rechts vom Wurzelweg auf unmarkiertem Weg. Dieser ist anfangs fast eben, macht dann eine Rechtskurve und mündet in einen kleinen, abwärts führenden Hohlweg.

Dieser deutliche Weg macht eine Linkskurve. Hier heißt es aufpassen! Zu Beginn der Linkskurve zweigt ein fast unscheinbares Weglein nach (halb)rechts ab. Das rechts liegen lassen! Dann zweigt in der Kurve ein unscheinbarer Weg geradeaus ab. Dieser ist richtig. Erneut passiert man einen angedeuteten Hohlweg, wandert über eine fast ebene Waldfläche weiter und trifft auf zwei Wege, die im spitzen Winkel nach vorne weiterführen. Den rechten Weg nehmen und abwärts folgen, bis man den Bach erreicht.

Am Bach (T-Kreuzung) rechts. Man überquert brückenlos ein Bächlein und der Weg steigt wieder bergan. Am Waldrand trifft man auf einen Wiesenweg, dem man nach links folgt. Über Wiesen hält man auf Feldgehölze zu und erreicht eine Straße. An dieser ein paar Meter links gehen, bis man auf der gegenüberliegenden Straßenseite auf die Zufahrt zum Bauernhof trifft. Dieser ein paar Meter folgen und sich vom Schild „Privatweg“ nicht abhalten lassen. Beim Schild zweigt man schon mit der ersten Abzweigung nach links ab. Man geht über einen Wiesenweg Richtung Wald.

Auf dem Weg am Waldrand so lange entlang wandern, bis man an die Stelle kommt, an der Waldrand einen 45-90-Grad-Knick nach links macht und wo ein Hochsitz steht. Rechts von diesem führt der Weg geradeaus in den Wald. Diesem folgen.

Der Weg senkt sich leicht ab, wird dann weitgehend eben und steigt wieder ein wenig an. Kurz nach diesem Anstieg heißt es erneut aufpassen! Der deutlichere Weg, der ein wenig nach rechts führt, ist falsch. Den linken, jedoch undeutlicheren Weg nehmen. Eigentlich führt er etwas versetzt gerade aus weiter. Und das Gleiche nach ein paar Metern noch einmal. Dann jedoch den rechten Weg nehmen. Er steigt ein wenig an und geht dann absteigend in einen kleinen Hohlweg über.

Man tritt aus dem Wald heraus, sieht vor sich unten im Tal Ranfelsmühle und oben die Burg Ranfels. Jetzt über die Wiese den vielleicht vorhandenen Traktorspuren zu den Häusern (sind nur ein paar Meter, kann man nicht verpassen) gehen. Auf der Zufahrtsstraße an den Häusern vorbei wandern und die Hauptstraße überqueren. Dieser nach rechts folgen und nach wenigen Metern an der nächsten Abzweigung links verlassen. Die Markierung ist jetzt wieder der blaue Goldsteig und führt in das Tal der Großen Ohe (rechts oben sieht man die Burganlage von Ranfels). Der Weg führt bis zur Brücke, die man schon vom Anfang kennt und an der man anfangs den blauen Goldsteig verlassen hat. Das letzte Stück geht es auf dem bereits bekannten Her-Weg zurück.

Tiefster Punkt: ca. 370 m

Höchster Punkt: ca. 470 m

Einkehrmöglichkeiten: Ranfels

Diese Wanderungen sind auch noch in der Nähe:

Eine Wanderung auf schönen Wegen und durch hügelige Landschaft von Zenting nach Ranfels – oder umgekehrt. Wenn man die beiden Touren Ranfels – Zenting und Ranfels – Kneisting zusammen macht, hat man einen schönen Tagesausflug gemacht.

Wenn man schon mal in der Gegend ist, sollte man den beeindruckenden Wackelstein noch mitnehmen.

Und auch die Wanderung mit schönen Ausblicken und saftig grünen Tälern von Thurmansbang aus ist nicht weit weg. Start ist der Skilift. Kann man von Ranfels aus zu Fuß erreichen. Wird dann allerdings gut tagesfüllend und darüber hinaus, wenn man beide Touren zusammen macht.

Und wenn  man schon mal in Thurmansbang am Friedhof ist sollte man sich den schönen Waldweiher und die Felsengruppe am Diebstein nicht entgehen lassen.

Und die Ilz, das letzte Wildwasser Bayerns, ist auch nicht weit weg. Siehe unter „Kategorien Ilz“

 

Dieser Beitrag wurde unter Dreiburgenland, Goldsteig, blauer, Rundwanderung, Sonnenwald, Wanderungen abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.