Wandern im Bayerischen Wald: Von Thurmansbang über Schloss Englburg zum Diebstein

Wandern im Bayerischen Wald / Diebstein

Der Lohstampfbach.

Im Bayerischen Wald kann man nicht nur an den bekannten Orten wie Bodenmais oder im Nationalpark wandern. Es gibt auch abseits dieser viel besuchten Gegenden wunderschöne Wandermöglichkeiten! Hier zeige ich euch eine aussichtsreiche und abwechslungsreiche Rundwanderung.

Das habe ich in die Tour reingepackt: einen Aussichtsturm, wunderschöne Mischwälder, Felsen, idyllische Täler mit sanft plätschernden Bächlein und tolle Ausblicke auf die drei Burgen Saldenburg, Englburg und Fürstenstein, Wechsel von Wiesen und Wäldern. Am Ende lasse der Diebstein und ein Waldweiher noch einmal so richtig den Wanderflow aufkommen.

Los geht´s mit der Rundwanderung!

Die Wanderung beginnt am Skilift von Thurmansbang. Am Besten geht man rückwärts, dann sieht man in der Ferne gleich die Saldenburg.

Wandern im Bayerischen Wald: Saldenburgblick

Blick auf die Saldenburg am Anfang der Tour. Das ist ein Frühlingsfoto, deshalb ist noch nichts grün.

Der Weg führt auf einem winzigen Teersträßlein mal eben, mal ansteigend in schattigem Mischwald dahin.

Wanderung im Bayerischen Wald bei Thurmansbang.

Waldstraße am Anfang der Wanderung.

Kiefern, Buchen, Tannen und Fichten bilden das Gerüst, das gen Himmel strebt, Walderdbeeren und Waldsauerklee kauern am Boden.

Die zwitschernden Vögel sind irgendwo dazwischen und rechts tief unten plätschert eine Zuleitung zu Fischteichen. Immer wieder kann man auf Bänken rasten.

Nach 900 Metern endet der Teerbelag und ich stiefle auf einem schönen Waldweg zum Ochsenstiegl.

Der Wanderweg zum Aussichtsturm von Thurmansbang!

Auf geht´s zum Aussichtsturm von Thurmansbang!

Noch eine Felsgruppe umrundet und ich stehe vor dem Aussichtsturm, den ich tapfer erklimme. Der Aussichtsturm gewährt fast einen Rundum-Blick, nur von Bäumen unterbrochen:

Richtung Rachel

Blick zum Rachel vom Aussichtsturm am Ochsenstiegl im Bayerischen Wald.

Blick zum höchsten Berg des Nationalparks: der Rachel im Inneren Bayerischen Wald.

Richtung Aschenstein / Geißlstein

Blick auf den Aschenstein / Geißlstein im Bayerischen Wald..

Blick zum Aschenstein / Geißlstein. Ist zwar nur ca. 900 Meter hoch, aber wenn man von Zenting losgeht, haben die Wadeln 500 Höhenmeter überwunden.

Richtung Schloss Englburg und Fürstenstein.

Schloss Fürstenstein im Bayerischen Wald.

Schloss Fürstenstein fest im diesigen Blick.

Welche Himmelsrichtung jeweils dazu gehört, weiß ich nur ungefähr. Deshalb mach ich hier keine Angaben.

Am Fuß des Turms wachsen Holunderbüsche und Heidelbeersträucher. Insekten nuckeln an gelben Huflattichblüten (ich war im Frühling da). Ein paar Meter weiter gelange ich auf einen weichen, laubbedeckten Waldboden, der unter den Füßen raschelt.

Wunderschöner Wanderweg im Bayerischen Wald.

Wunderschöner Wanderweg des IVV am Ochsenstiegl.

Es wird wieder flach und ich sehe Wildschweinspuren. Wildschweine graben den Boden nicht um, weil sie zu GärtnerInnen mutiert sind, sondern sie suchen nach Pilzen und Tierchen, die sie zum Fressen gern haben.

Manche dieser Tierchen knabbern Bäume an. Können sie aber nicht mehr, wenn sie das Wildschwein gefresssen hat. Mit dem Wühlen helfen die Wildschweine so nebenbei den Samen, trotz einer dichten Laubschicht zu keimen und an Humus zu gelangen.

Das Weglein schlängelt sich ohne große Höhenunterschiede an einem Hang an schönen Felsen vorbei. So schön kann das einsame Wandern im Bayerischen Wald sein!

Wandern im Bayerischen Wald - Felsen

Steinreiche Gegend hier.

Hier befindet sich ein Talschluss. Das weiß ich, weil ich schon einmal weglos von unten heraufgekommen bin. Ich peile ein Tal an, das ich früher schon erkundet habe.

Unmarkiert, aber nicht weglos mache ich mich auf den Weg. Laut Karte müsste ich in ein einsames Tal kommen. Unterwegs entdecke ich Baumaterial für ein Vogelnest und einen Baum voller Weißfäulepilze!

Wunderschön! Der Pilz baut Lignin ab. Nimmt man so einen Rest Holz in die Hand, fühlt sich dieses wie handgeschöpftes Papier an.

Dann erklimme ich eine kleine, unscheinbare Kuppe und! tatsächlich! Da ist das Tälchen. Superschöne, große und vermooste Felsen stehen in der Landschaft.

Wandern im Bayerischen Wald.

Namenloses Tal.

Da krall ich mich mal fest.

Da krall ich mich mal fest.

Links davon plätschert ein Wässerchen. Als ich früher auf der Suche nach einer schönen Wandertour unterwegs war, habe ich hier in der Nähe schöne, große Felsen und Totholzbäume gesehen.

Nicht im Nationalpark

Schaut aus wie im Nationalpark.

Ein bequemer Weg folgt sanft abwärts dem schmalen Bachtal, dessen beide Seiten von Hängen flankiert sind.

Idyllisches und einsames Tal.

Idyllisches und einsames Tal.

Nach einem Waldweiher verlasse ich das Tal, wandere kurz durch Fichtenwald und komme an einem Haus mit Hund vorbei.

Da guckste, was?

Da guckste, was?

Gleich hinter dem Haus durchziehen Giersch und Immergrün einen Hang. Noch wenige Meter bergauf und das kleine Dorf Rabenstein (nicht mit Rabenstein bei Zwiesel verwechseln!) taucht auf. Ein idyllischer Sitzplatz neben einer Kapelle und der Blick auf eine sanft geschwungene Wiese warten auf mich.

Rabenstein.

Rabenstein.

Das Dorf ist nun wieder mit einer Markierung schnell durchwandert. Neben der fast autolosen Asphaltstraße steht noch eine Bank idyllisch am Waldrand.

Bank.

Bank im Frühling.

Herrlich! Da setze ich mich gleich wieder hin! Ich tauche wieder in den Wald ein, wo der Teerbelag irgendwann endet, in einen angenehm zu gehenden Waldweg übergeht.

Als ich aus dem Wald trete schaue ich zuerst auf Schloss Fürstenstein und kurz danach auf Schloss Englburg, das genauso hoch oben auf einem Hügel steht.

Blick auf Schloss Fürstenstein.

Blick auf Schloss Fürstenstein.

Das Dorf unten liegt in einem weiten, von Hügeln umgebenen Tal. Ein toller Spruch ist an einem Haus zu lesen: „Es wünsch mir einer was er will: Gott gebe dem zweimal so viel.“

Durch das Dorf ein kurzes Stück der Landstraße gefolgt, biegt ein Nordic Walking Weg nach links in ein breites Tal mit Sicht auf die beiden Schlösser Fürstenstein und Englburg ab.

Blick auf Schloss Fürstenstein im Bayerischen Wald.

Rechts hinten sieht man Schloss Fürstenstein.

Ein schöner Wiesenweg führt durch das Tal mit Biberspuren und schönen Blicken auf die alte Kollbergmühle. Eichen scheint der Biber besonders gern zu mögen.

Biberspuren beim Wandern im Tal Kollnbergmühle Ohe.

Biberspuren

Rechts mäandert ein Bächlein. Der Weg schlängelt sich im Tal entlang. Ich entdecke eine Königskerze, bin jedoch noch um einige Monate zu früh dran, um die staubfeinen Samen ernten zu können. Am Himmel zieht ein Greifvogel seine Kreise. Ein Ackerstiefmütterchen wächst am Feldrand.

Der Nordic Walking Weg stößt auf eine kleine Zufahrtsstraße, auf der es zu den letzten Häusern im Tal geht. Vorher setze ich mich schon wieder auf eine idyllisch platzierte Bank am Waldrand.

Vor Dobl: Bitte nehmen Sie Platz!

Vor dem Dorf Dobl: Bitte nehmen Sie Platz!

Kurz danach sehe ich eine seltsame Spinne: Eine Krabbenspinne.

Krabbenspinne vor Dobl.

Krabbenspinne vor Dobl.

Das Weibchen passt seine Farbe an die Blüte an, auf der es sitzt. Phantastisch! Auf dem Foto sieht man gar nicht so genau, wie perfekt die Farbe in Wirklichkeit angepasst war. So sehen die Insekten das Tierchen nicht und fliegen nichts Schlimmes ahnend auf die Blüte! Und schnapp: Schon hat die Spinne einen Leckerbisssen gefangen.

Am Ende der Sackstraße sitzen zwei Angler und genießen die Ruhe. Eine kleine Schlange habe ich beim Sonnenbaden erschreckt und den ersten Lerchensporn in diesem Jahr hier gesehen.

Der giftige Lerchensporn.

Am Ende des Dorfes steige ich auf einem schönen Weg durch schattigen Mischwald bis Englburg auf. Schloss Englburg wirkt mit ihren zwei schlanken, achteckigen Türmen mit Zwiebeltürmen wie ein Märchenschloss und kann nicht besichtigt werden.

Schloss Englburg. Höchstpersönlich von Engeln erbaut.

Schloss Englburg. Höchstpersönlich von Engeln erbaut.

Die Legende sagt, dass Engel höchstpersönlich Schloss Englburg erbaut haben sollen. Tatsächlich leitete sich der Name von dem Namen Engilo ab. Renitente Passauer Bürger haben sie auch schon mal erstürmt.

Die Burg war mal eine Brauerei, zu einer Zeit, als das Trinken von Wasser als ungesund galt. Den Untertanen standen täglich fünf Maß Bier zu! Sie durften nur Bier von der eigenen Herrschaft trinken. So kann man den Umsatz auch sichern.

Nicht wundern, dass ich mal von „Schloss“ und mal von „Burg“ spreche. Aber diese beiden Begriffe werden tatsächlich parallel verwendet. Ich habe mich schlau gemacht, was der Unterschied zwischen beiden ist. Die ExpertInnen sind sich selber nicht einig, ob Burg was anderes als Schloss ist. Eine Theorie besagt, dass die Burg eine Burg war, wenn sie eine verteidigungsfähige Wohnanlage war. Das Schloss dagegen diente mehr der Repräsentation. Das allerdings wird von anderen ForscherInnen wieder ganz andes gesehen! Historisch gibt es wohl keine eindeutigen Unterschiede, so dass man sowohl „Schloss“, als auch „Burg“ sagen kann.

Nachdem das das Schloss umrundet ist, zucke ich vor Schreck zusammen:

Das ist nochmal gut ausgegangen!

Das ist nochmal gut gegangen!

Nun wandere ich auf dem Pilgerweg „Via Nova“ den steilen Hang durch Mischwald wieder bergab.

Abstieg auf dem Via Nova bei Englburg.

Abstieg auf dem Via Nova bei Englburg.

Kurz danach folge ich kurz einer Forststraße. Forststraße hört sich schlimmer an, als es ist. Seitlich gibt es allerhand zu entdecken. An einer Kreuzung schwenke ich wieder auf einen Waldweg ein, wo Zitronenfalter vor mir tanzen.

Vom Wald steuere ich über eine Wiese auf eine alte Steinbrücke am Rande eines weiteren Dorfes zu.

Alte Steinbrücke bei Loderhof unterhalb von Schloss Englburg.

Alte Steinbrücke bei Loderhof unterhalb von Schloss Englburg.

Anschließend führt die Wanderung wenige Minuten auf einer Landstraße bergauf und danach bergab in ein weiteres Tal hinein.

Bei den Pferdekoppeln im Tal vom Lohstampfbach.

Bei den Pferdekoppeln im Tal vom Lohstampfbach.

An Pferdekoppeln vorbei verlasse ich das Landsträßlein über einen Bach und wandere am Wald- und Wiesenrand entlang durch das idyllische Tal des Lohstampfbaches. Die Wegführung ist durchdacht. Auf der einen Talseite der Wanderpfad am Bächlein entlang, auf der anderen Seite die kleine Landstraße.

Lohstampfbach Tal

Lohstampfbach Tal

Es gibt Blümchen:

Besuch auf den Blumen.

Besuch auf den Blumen.

Das Tal ist brettleben, aber trotzdem sieht man nicht weit. Der Wanderweg windet sich im Tal entlang und nach jeder weiteren Kurve wartet ein anderer Blick.

Lohstampfbach.

Lohstampfbach. Ich verrate nicht, dass unmittelbar daneben das Sträßlein entlangführt.

Als das Tal zu Ende ist, nehme ich die Bründlkapelle, eine Kapelle mit Heilwasserbrunnen, ins Visier.

Bründlkapelle bei Goben in der Nähe des Dreiburgensees im Bayerischen Wald.

Bründlkapelle.

An der nächsten Kreuzung muss ich mich entscheiden, ob ich weitgehend eben durch das Finkental zurückwandere, oder noch einen weiteren Anstieg, den zum Diebstein mitnehme.

Wegweiser bei der Bründlkapelle

Wegweiser bei der Bründlkapelle.

Ich entscheide mich für den Diebstein. Um zum Diebstein zu gelangen, gehe ich auf einem Wiesenweg bergauf.

Richtung Goben von Bründlkapelle

Blick zurück.

Dann marschiere ich am Waldrand entlang, erneut durch ein Dorf und an einer alten Scheune vorbei.

Wandern im Bayerischen Wald nahe des Dreiburgensees..

Scheue in Goben bei Thurmansbang / nahe Dreiburgensee.

Der Wald hat mich wieder, anfangs mit einem kleinen Hohlweg. Als der Wegweiser zur Diebsteinhöhle zeigt, lasse ich diese Markierung rechts liegen. Das war die richtig gute Entscheidung!

Zuerst sehe ich eine Bank, die von der Sonne beschienen ist. Dann steige ich zwischen Felsen der Diebsteinhöhle aufs Dach. Ein tiefer Felsspalt fasziniert mich.

Nachdem ich die großen Felsen ausgiebig inspiziert habe, gehe ich zur Bank zurück und von dort weiter nach oben bis zum eigentlichen Diebstein. Eine Aussicht gibt es hier zwar nicht, aber die großen Felsen und Schalensteine sind schön.

Felsen auf dem Diebstein.

Felsen auf dem Diebstein.

Ein schöner Pfad führt fast eben durch Mischwald mit vielen Buchen und grün leuchtenden Heidelbeersträuchern, bevor er sich wieder nach unten senkt.

Mit dem blauen Goldsteig auf dem Diebstein.

Mit dem blauen Goldsteig auf dem Diebstein.

Oh! Der Weg wurde zur Bewirtschaftung verschandelt. Aber nur kurz und schon zweigt wieder ein angenehmer Weg ab. Zwischen den Bäumen schimmert der Buchwiesweiher grün.

Buchwiesweiher bei Thurmansbang - ein Waldweiher mit Bademöglichkeit.

Buchwiesweiher bei Thurmansbang – ein Waldweiher mit Bademöglichkeit.

Ich entscheide mich, ihn rechtsrum zu umrunden, denn dieser Weg ist etwas länger, pfadig, führt über eine Brücke und man sieht Biberspuren.

Am Weiher noch mal eine Rast gemacht, bevor es im Wald nochmal nach oben und dann wieder auf Teerbelag im Finkental nach Thurmansbang geht. Durch das Dorf erreiche ich zu später Stunde wieder mein Auto.

Thurmansbang im Bayerischen Wald.

Thurmansbang bei Nacht.

So hat mir die Wanderung gefallen:

Schöne Wälder, Felsen, Wasser und liebliche Täler. Das zeichnet die Wanderung aus. Man wandert Hügel hinauf und in tief eingeschnittene Täler hinunter. Das gefällt mir. 

Die Ausblicke und Einblicke in die Landschaft, die schönen Mischwälder, teilweise mit Kiefern durchsetzt, sowie die schön abgerundeten Felsen haben ihren eigenen Reiz.

Bei dieser Wanderung sind zwar kaum Pfade enthalten, jedoch wandert man meistens auf schönen naturnahen Wegen. Selbst den Asphaltanteil empfinde ich diesmal nicht als störend, weil die Teerabschnitte immer nur kurz sind, die Sträßlein kaum oder nicht befahren sind und man den Belag vor lauter gucken vergißt.

In der Thurmansbanger Gegend gehe ich immer wieder gerne wandern, weil es wunderschöne, abwechslungsreiche Wandermöglichkeiten gibt – auch wenn es nicht die ausgedehnten, stundenlangen Wanderungen durch zusammenhängende Wälder wie im Inneren Bayerischen Wald sind. Dafür gibt es bei dieser Wanderung die Abwechslung von Wiesen, Wäldern und Tälern.

Überblick über die Tourdaten der Wanderung:

Wandergebiet

Der Start in Thurmansbang gehört zur Ferienregion „Ilztal und Dreiburgenland“.

Start / Parken

Thurmansbang liegt zwischen Tittling (an der B 85 zwischen Passau und Grafenau) und Zenting, zwischen St 2128 und FRG 33.

Thurmansbang beim Skilift, an der Straße „Schelmberg“.

Navi: Am Schelmberg / Ecke Oberer Erlenberg, 94169 Thurmansbang

Länge der Wanderung: ca. 16 1/2 km

Gehzeit:  6 Stunden

Tiefster Punkt: um die 513 Meter über NN

Höchster Punkt: um die 651 Meter über NN

Wanderkarte für die Wanderung: „Wandern im Bayerischen Wald: Von Thurmansbang über Schloss Englburg zum Diebstein“

Wanderkarte rund um Thurmansbang.

Wanderkarte rund um Thurmansbang.

Die Wanderkarte zum Runterladen findet ihr ganz unten.

Wanderweg – Beschreibung der Tour „Wandern im Bayerischen Wald: Von Thurmansbang über Schloss Englburg zum Diebstein“

Wanderabschnitt Thurmansbang über Aussichtsturm Ochsenstiegl bis Rabenstein

Vom Parkplatz dem Wegweiser Richtung Aussichtsturm Ochsenstiegl folgen, den man nach 1,3 km erreicht. Von dort bis zur Wegkreuzung mit der Bank zurückgehen. (Man trifft auf Asphalt). Den Waldweg auf der gegenüberliegenden Seite einschlagen. Markiert ist er mit weißen Strichen an Bäumen, auf Steinen und auf dem Boden.

Der Weg fällt leicht ab. Einmal könnte man meinen, ein Weg zweigt nach links ab, geradeaus weiter nach unten gehen. Dann sieht man auch wieder die Markierung an einem Baum. Der Weg macht eine Linkskurve und führt fast eben bis zu einer Waldstraße. 

Die Straße drei Meter nach links versetzt überqueren, den Asphalt verlassen und geradeaus auf einem Waldweg weiter gehen. (Immer noch den weißen Markierungen folgen). Kurz danach den linken von zwei möglichen Wegen nehmen.

Weitgehend auf einer Höhe am Hang auf einem Waldweg entlang. Dieser macht am Ende eine ansteigende Linkskurve. Dieser bis zur Ebene folgen (Es sind nur wenige Meter).

Im spitzen Winkel nach rechts auf einen Weg einschwenken. Wieder weitgehend (mit einigen Absenkern) eben am Hang entlanggehen. Kurz vor einer Forststraße (mit offizieller Wanderwegmarkierung) auf der rechten Seite auf niedrige, halbkugelige Felsen achten. 

Hier zweigt vor den Felsen rechts ein Weglein nach rechts ab. Dieses senkt sich leicht ab im Wechsel mit ebenen Abschnitten, macht eine leichte Linkskurve.

Den nächsten Weg nach rechts unten nehmen und sofort wieder nach rechts gehen. Man meint jetzt, parallel zum obigen Weg zurückzugehen. In einer Senke nach einem Totholzbaum sieht man links eine Kuppe, die befahren ist. Diese ansteuern, den Bach überqueren und den Weg nach links durch das Tal nehmen.

Nach den Teichen an der Kreuzung den Weg links nehmen. Man erreicht Rabenstein.

Wanderwegabschnitt Rabenstein bis Schloss Englburg

Nach der Kapelle mit der roten 53 nach links, ups! nach rechts auf der kleinen Teerstraße durch das Dorf wandern. An der nächsten Abzweigung gerade aus halten (also nicht der Markierung nach links unten folgen), sondern zur Bank am Waldrand zugehen.

Die Straße fällt leicht ab und steigt beim Wald wieder etwas bergan. In den Wald hinein, immer dieser Straße folgen, die später in einen Waldweg übergeht.

Tritt man aus dem Wald heraus (mit Blick auf Fürstenstein) wird der Weg wieder zu Asphalt, senkt sich nach unten nach Thurmansdorf ab. Im Dorf zweigt man an der T-Kreuzung mit der roten 53 nach rechts ab.

Leicht bergab geht es aus dem Dorf hinaus. Es dauert nicht lange und man nimmt den ersten Weg nach links (markiert mit Nordic Walking). Dieser führt durch ein Biberbiotop und endet auf einer Landstraße, in die man rechts einschwenkt.

Nach wenigen hundert Meter endet die Straße in Dobl und an der nächsten Kreuzung im Wald nimmt man den Weg nach rechts Richtung Englburg. Ansteigend macht er kurz darauf eine Linkskurve. Im weiteren Verlauf im Zweifelsfalle links halten.

Wieder an einer Kreuzung gehts markiert links hoch zur Englburg.

Wanderwegabschnitt Schloss Englburg bis Bründlkapelle

Die Burg in einer Linkskurve umrunden und anschließend hinter der Burg mit der Markierung Via Nova nach unten, eine Forststraße queren, weiter nach unten und der nächsten Forststraße nach rechts bis zur nächsten Kreuzung folgen.

Hier führt die rote 12 gerade aus nach Loderhof. Ich nehme allerdings den linken (unmarkierten) Weg nach unten durch den Wald. An der zweiten Kreuzung (der Weg wird etwas flacher) rechts, fast am Waldrand entlang, bis man den Wald verlässt. Dann auf das Steinbrücklein bei den Häusern zuhalten.

Wieder auf der Straße mit der roten 53 links. Es geht es auf der Landstraße durch das Dorf etwas bergauf auf eine Kuppe. Beim Ortsende-Schild von Loderhof zeigt das Straßenschild nach rechts Richtung Thrumansbang. Mit der roten 62 und 63 nach rechts.

Kurz danach am Ende der Pferdekoppeln links über eine Brücke (rote 62) und dann rechts auf einen Pfad abbiegen. Der Bach verläuft jetzt rechts vom Pfad.

Mit der roten 65 und 66 durch das Tal bis man eine Hauptstraße erreicht (einmal quert man das Sträßleich, das durch das Tal führt).

Hier rechts wenige Meter auf der größeren Straße und dann links neben der Straße auf die Bründlkapelle zuhalten.

Wanderwegabschnitt Bründlkapelle bis Thurmansbang

Bei der Bründlkapelle links, die nächste rechts mit der roten 86 nach oben. Oberhalb eines Bauernhauses über einen Wiesenweg. In Goben mit den Markierungen rote 67, 65 und 81 nach links und der Markierung blauer Goldseig zum Diebstein folgen.

Später die Markierung rote 81 links liegen lassen. Dort, wo sich die Wege noch mal gabeln, die Markierung zur Diebsteinhöhle angeziegt wird, diese rechts liegen lassen und dem linken Weg (rote 66) folgen.

Auf dem Diebstein der roten 67, 81 und 65  und der Markierung „blauer Goldsteig“ Richtung Thurmansbang bis Thurmansbang folgen. Nach der Unterführung befindet man sich am Friedhof.

An der nächsten Abzweigung links in die St.-Markus-Str. einbiegen. Weiter am Friedhof entlang, geradeaus bis zu einer T-Kreuzung mit Tankstelle (Kirchstraße). Der Kirchstraße nach links folgen bis man die Straßenbezeichnung Schelmberg erreicht und damit und mit der roten 62, 63 und 65 Richtung Skilift geht. Dort ist man wieder am Anfang der Runde.

Einkehrmöglichkeiten: Thurmansbang

Weitere Wanderungen in der Nähe:
Wunderschöne Wanderung von Zenting nach Ranfels – eine Wundertüte.

Eine liebliche Täler- und Hügellandschaft wartet darauf, von Zenting aus entdeckt zu werden.

Über den Diebstein von Thurmansbang nach Preying. Eine Wanderung, die teilweise auf dem Goldsteig dahinführt.

Immer wieder schön: Die wilde Ilz – Dießensteiner Leite und Burgruine.

Noch ein schöner Ilzabschnitt: Wanderung entlang der Ilz von Schrottenbaummühle nach Kalteneck.

Dieser Beitrag wurde unter Dreiburgenland, Goldsteig, blauer, Rundwanderung abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Wandern im Bayerischen Wald: Von Thurmansbang über Schloss Englburg zum Diebstein

  1. Pingback: Juhuu! Die 24-Stunden-Wanderung kommt! | bayerischer-wald-wandern-blog.de

  2. Pingback: Auf schönen Wegen und Pfaden zum Wackelstein bei Entschenreuth | bayerischer-wald-wandern-blog.de

  3. Pingback: Von Ranfels nach Kneisting mit lauschigen Tälern | bayerischer-wald-wandern-blog.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.